Leitbild der pro familia Beratungsstelle Pforzheim

Teil des Gesamtleitbildes des pro familia Ortsverbands

Leitbild ist, was uns in unserer Arbeit innerlich leitet. Ethisch, politisch, gesellschaftlich, menschlich.

 

Wir achten das Leben und die Menschenwürde und engagieren uns für die Gleichberechtigung aller Menschen und deren persönliche Entfaltung.

Wir haben die Vision einer Gesellschaft, die für alle Kinder offen ist und Rahmenbedingungen schafft, in denen sie willkommen sind und ein lebendiges Familienleben möglich ist.

Sexuelles Wohlergehen ist Bestandteil der Gesundheit von Mädchen und Jungen, Frauen und Männern. Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen ihre Sexualität selbstbestimmt leben können soweit nicht andere in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt werden, dass die körperliche Unversehrtheit geschützt wird und dass es für alle einen Zugang zu Verhütung und Erfüllung des Kinderwunsches gibt.

Wir unterstützen Frauen in der freien und eigenverantwortlichen Entscheidung für oder gegen das Austragen ihrer Schwangerschaft.

Parteipolitisch und konfessionell unabhängig beziehen wir kritisch Stellung zu medizinischen, politischen und sozialen Entwicklungen und zu ethischen Fragestellungen.

Unser Anliegen dabei ist, gesellschaftlich Veränderung zu bewirken und unseren Klientinnen und Klienten Orientierung bei der Meinungsbildung zu geben.

Wir engagieren uns dafür, dass Frauen und Männer die Angebote zur Unterstützung von Schwangeren und Familien kennen und wahrnehmen.

In unserer Arbeit geht es in der Regel um Herzensdinge. Dafür nehmen wir uns ausreichend Zeit.

Im Gespräch ermutigen wir und akzeptieren wohlwollend und achten dabei auf unsere Grenzen und die der anderen.

Vor Ort und landesweit arbeiten wir in zahlreichen Gremien und Arbeitskreisen mit und tragen gemeinsam mit Kooperationspartnern und dem pro familia-Landesverband Verantwortung für eine gute Beratungs- und Präventionsarbeit.

Wir teilen unsere Überzeugungen mit vielen Menschen, auch international, und sind Teil eines weltweiten Netzwerks von Familienplanungsorganisationen (IPPF).

 

Pforzheim, September 2012

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