Kein Geld für Verhütung?

Seit der Einführung des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes besteht für Menschen mit geringem Einkommen kaum mehr die Möglichkeit, die Kosten für Verhütungsmittel beim Sozialamt zu beantragen.

Für viele Menschen ist es seither sehr schwierig geworden, ärztlich verordnete Verhütungsmittel zu bezahlen. Unsichere oder gar keine Verhütung mit dem Risiko einer ungeplanten Schwangerschaft ist die Folge.

pro familia verfügt über Möglichkeiten, die Kosten für ärztlich verordnete Verhütungsmittel teilweise zu übernehmen.

Sie können über pro familie einen Zuschuss über 50% der entstandenen Kosten erhalten!

Der Zuschuss gilt für alle Verhütungsmethoden, wie z.B. Pille, Spirale, Hormonstäbchen, Sterilisation (Frau oder Mann), solange Geldmittel vorhanden sind.

Bin ich berechtigt?

  • Sie wohnen in Kempten, in den Landkreisen Oberallgäu, Ostallgäu, in Kaufbeuren oder im Landkreis Lindau,
  • Sie sind über 20 Jahre alt
  • Sie sind unter 20 Jahren und privat versichert
  • Sie haben ein geringes Einkommen
  • Sie erhalten Leistungen vom Arbeitsamt, dem Jobcenter oder dem Sozialamt, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Bafög
  • Sie sind Asylbewerberin.
  • Rufen Sie uns zur Abklärung an. Sie erfahren, welche Unterlagen Sie mitbringen sollen.

Was muss ich tun?

  • Sie lassen sich von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ein für Sie passendes Verhütungsmittel verordnen.
  • Sie lösen dieses Rezept ein
  • Sie rufen uns an, vereinbaren einen Termin und kommen mit allen erforderlichen Nachweisen.