Im Rahmen eines Projektes hat der pro familia Landesverband Hessen in Kooperation mit dem Hessischen Sozialministerium Fortbildungen zur Prävention sexualisierter Gewalt konzipiert. Es richtet sich an Leitungs- und Fachkräfte in Kinderheimen, Jugendwohngruppen und Einrichtungen der Behindertenhilfe in Hessen, die sich als Team weiterbilden wollen.
Das Fortbildungsangebot umfasst zwei Basismodule für alle Einrichtungen und jeweils ein spezifisches Angebot für Kinderheime, Jugendwohngruppen und Einrichtungen der Behindertehnilfe.
Alle Module leisten einen Beitrag, Prävention wirkungsvoll und nachhaltig zu entwickeln und zu verankern. Um den konkreten Fortbildungsbedarf im Einzelfall zu ermitteln, sind im Vorfeld Klärungsgespräche mit den interessierten Einrichtungen vorgesehen.
Alle Fortbildungen werden vor Ort in den Einrichtungen durchgeführt von erfahrenen SozialpädagogInnen der pro familia Hessen, die in der Regel über Zusatzausbildungen verfügen: Sexualpädagogik, therapeutische Zusatzausbildungen, Erfahrung in Gruppendynamik.
Die in den Fortbildungen angewandten Lehr- und Lernmethoden sind vielfältig: Impulsreferate, Kleingruppenarbeit, Diskussion anhand vorbereiteter Themen, Fallarbeit an Beispielen aus der eigenen Praxis, Selbstreflektion, Vorstellung von Materialien und Literatur.
Im Rahmen des Projektes beträgt der Eigenbeitrag für jede Einrichtung pauschal 250,00 Euro.
pro familia Landesverband Hessen, Tel. 069/447061 oder lv.hessen[at]profamilia.de
Im Herbst startet ein auf drei Jahre angelegtes Projekt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Arbeitsbereich von pro familia. Als ein Baustein hat der hessische Landesverband in Zusammenarbeit mit pro familia Gießen e.V. eine Expertise in Auftrag gegeben, die Fragen zur Elternschaft und zur Vergütung sexualpädagogischer Begleitung von Menschen mit (geistiger) Behinderung klärt.
Hier können Sie die ausfürliche Expertise downloaden.
oder www.pro familia.de/Giessen und www.pro familia.de/Friedberg.