Beratungsstelle Burscheid
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Über den Umgang mit dem schwangeren Mann - eine gelungene Veranstaltung mit Prof. Dr. Hildebrandt aus Dresden

 

Am 13.10.2016 führte pro familia in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle Bergisch Gladbach eine hervorragend gelungene  Veranstaltung zum Thema „Über den Umgang mit dem „schwangeren Mann““ durch. Der Fachmann zu diesem Thema, Prof. Dr. med. Sven Hildebrandt aus Dresden führte nach der Begrüßung durch Frau Plücker, Leiterin der pro familia Beratungsstelle und den stellvertretenden BM Herr Willnecker einen äußerst spannenden vierstündigen Workshop im wunderbaren Ambiente des Bergisch Gladbacher Rathauses durch.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren vor allem Hebammen, MitarbeiterInnen aus Schwangerenberatungsstellen und anderen psychsozialen Berufen, die  werdende Eltern begleiten.

Sehr eindrucksvoll gelang es Prof. Hildebrandt das Spannungsfeld darzustellen zwischen der kulturellen Errungenschaft, dass der Vater in das Geburtsgeschehen einbezogen wird, und der Tatsache, dass ihm dafür eigentlich die biologische Ausstattung fehlt. Was bedeutet es für den Mann, je nachdem, was er für ein Typ ist, die Geburt seinen Kindes unvorbereitet zu erleben und wie kann es den Geburtshelfern gelingen, ihn so mit einzubeziehen, dass er die Geburt nicht als zu belastend erlebt und auch kein Problem für die Geburtsbegleitung bedeutet?

Der Umgang mit den individuellen Männertypen während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett wurde durch den enormen Erfahrungshintergrund aus 20 Jahren Väterarbeit von Prof. Hildebrand so anschaulich vermittelt und mit fundierten Erkenntnissen untermauert, dass alle Anwesenden mit vielen Ideen für ihre Arbeit bereichert wurden.

Eine wirklich gelungene, effektive und dabei noch viel Spaß machende Veranstaltung – darüber waren sich alle einig!!

SPIEGEL ONLINE: Unsere Ärztin äußert sich zum Thema Fehlgeburt

Sex, Sex, Sex

 

….niemals zuvor haben Menschen in unserer westlichen Gesellschaft so viel Zeit mit Sex verbracht wie heutzutage. Der Griff zum Smartphone, Computer, Tablet o.ä. macht es möglich. Vor allem Männer geben gerne der Versuchung nach, sexuelle Bedürfnisse im Internet zu befriedigen. Das Angebot und die Möglichkeiten sind endlos. Gerade das stellt aber immer häufiger eine Bedrohung für Paarbeziehungen dar, die im realen Leben existieren.

 

Bei der pro familia im Rheinisch-Bergischen Kreis zeigt sich das, indem die Zahl der Paare, die sich mit genau diesem Thema an uns wenden, immer mehr werden. Auch in der online Beratung (www.sextra.de) beziehen sich die Anfragen immer häufiger auf Schwierigkeiten, die durch Pornokonsum oder „online sex“ eines Partners die Beziehung belasten. Die Bandbreite ist groß.

 

Grundsätzlich war das Thema, dass ein Partner (meistens die Frau) gekränkt ist, weil der andere Pornos schaut, immer schon präsent. Die Kluft zwischen dem, was im Netz passiert und dem, was im Bett läuft, wird aber immer größer. Das kann zu sexueller Lustlosigkeit führen, weil der „normale Sex“ nicht mehr aufregend genug ist. Im Internet ist die Scham- und Hemmschelle extrem niedrig. Menschen trauen sich Dinge, die sie im normalen Leben niemals wagen würden. Gleichzeitig kann die Welt im Netz Bedürfnisse wecken, die vorher gar nicht existierten und die unmöglich oder nur sehr schwer von einem Partner erfüllt werden können. Zudem stellt sich die Frage: Wo fängt das Fremdgehen an? Beim Gucken? Beim anonymen Kommunizieren? Beim Kontakte knüpfen? Diese Entwicklung mit all ihren Facetten kann einen enormen Einfluss auf das Paar- und Sexualleben jedes Einzelnen haben. Dies zeigt sich immer häufiger in den Sexualberatungen bei pro familia.

 

Viele Paare finden für sich gute Lösungen, mit dem Internet und all seinen Versuchungen umzugehen. Manche bekommen sogar neue Impulse, auch für ihr Sexualleben. Andere haben aber das Gefühl, dass der Einfluss des Internets auf ihr Paar- und Sexualleben zu groß und zu bedrohlich wird. Dann lohnt es sich, Unterstützung zu holen und gemeinsam mit einer neutralen dritten Person zu schauen, wie es einen guten Weg für das Paar geben kann. Hierzu bietet pro familia professionelle Unterstützung an.

 

Neu ab Februar 2015: Juristische Sprechstunde zu Trennung und Scheidung

In Ergänzung zu unseren Informationsveranstaltungen einmal im Jahr bieten wir ab Februar 2015, jeweils am ersten Freitag eines Monats von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr, eine juristische Sprechstunde zu Trennung und Scheidung an.

Durchgeführt wird diese Sprechstunde von dem Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht Michael Hartlieb.

Eine Anmeldung dazu ist erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie unter dem Punkt "Beratung bei Trennung/Scheidung".