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Mitgliederversammlung der pro familia beschließt stärkeren Einsatz für diskriminierte Menschen
Frankfurt, 17. Mai 2004. pro familia wird sich künftig verstärkt für die sexuellen und reproduktiven Rechte diskriminierter Menschen einsetzen. Das hat die Mitgliederversammlung der pro familia am 16. Mai 2004 in Bonn beschlossen. Vor allem Menschen mit Behinderungen, ZuwanderInnen, minderjährige Frauen und Männer sowie ältere Menschen sollten zur Unterstützung besondere Dienstleistungen erhalten. Bekräftigt wurde auf der Mitgliederversammlung auch die Forderung der rezeptfreien Abgabe der neuen, nebenwirkungsarmen „Pille danach“. Sie könne dazu beitragen, Frauen einen Schwangerschaftsabbruch zu ersparen und fördere daher deren sexuelle und reproduktive Gesundheit, stellten die Mitglieder fest.
Mit drei neuen Vorstandsmitglieder konnte pro familia hochqualifizierte und engagierte Persönlichkeiten für den Verband gewinnen: Als neue Vorsitzende wählte die Mitgliederversammlung Dr. Gisela Notz, wissenschaftliche Referentin im Forschungsinstitut der Friedrich-Ebert-Stiftung, die über vielseitige Erfahrungen und über theoretische Kenntnisse auf dem Gebiet der Familienpolitik verfügt. Als StellvertreterInnen wurden Ulla Ellerstorfer und Dr. Gunter Schmidt gewählt. Ulla Ellerstorfer ist seit über 20 Jahren für pro familia tätig und vertritt den Bundesverband im Regionalrat der Europaregion der internationalen Dachorganisation der pro familia, International Planned Parenthood Federation. Dr. Gunter Schmidt ist Diplom-Psychologe und war bis zu seiner Pensionierung als Professor für Sexualwissenschaft an der Universität Hamburg tätig. Jetzt arbeitet er freiberuflich als Sexualforscher und ist Mitherausgeber der Zeitschrift für Sexualforschung.
Pressekontakt: Regine Wlassitschau,
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E-Mail: presse@profamilia.de
Seit 1952 setzt sich pro familia für die Interessen von Frauen, Männern, Jugendlichen und Kindern auf dem Gebiet der sexuellen und reproduktiven Rechte ein. Heute gehört der Verband national wie europaweit zu den bedeutendsten nichtstaatlichen Dienstleistern der Sexualpädagogik, Familienplanungs-, Sexual- und Schwangerschaftsberatung. In den 170 Beratungsstellen in Deutschland finden Menschen aller Religionen und Nationalitäten fachlich und menschlich qualifizierten Rat. Ein Schwerpunkt des Arbeitsprogramms ist die besondere Förderung und Unterstützung benachteiligter Gruppen in der Bevölkerung.
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