pro familia logo
HOME | INHALTSVERZEICHNIS | KONTAKT | IMPRESSUM | ENGLISH | EXTRANET | HILFE ZUR WEBSITE | pro-Logo
Hier sind Sie: Home / Verband / Presse / Pressemeldungen / Meldungen 2002 / Homoehe / 

 

Pressemeldung Nr. 4 / 2002



pro familia begrüßt Jawort zur "Homoehe"



Der Bundesverband der pro familia begrüßt die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Lebenspartnerschaftsgesetz als konsequenten und zeitgemäßen Beitrag zum Abbau von Diskriminierungen. pro familia sieht sich durch die Entscheidung in ihrer Auffassung bestätigt, dass dem gewandelten Verständnis von Ehe und Familie in der Gesellschaft Rechnung getragen werden muss. Bereits zwei Drittel der bundesrepublikanischen Bevölkerung befürworten die sogenannte Homoehe.



Nach Ansicht von pro familia bedeutet das Gesetz weder den Untergang der christlich-abendländischen Kultur noch sind dadurch irreversible Nachteile für die Institution der Ehe zu erwarten. Das Lebenspartnerschaftsgesetz erkennt vielmehr die Vielfalt menschlicher Lebensformen an.

Als führende Familienplanungsorganisation in Deutschland setzt sich pro familia seit mehr als 50 Jahren für selbst bestimmte Sexualität und damit auch für heterosexuelle und homosexuelle Lebensweisen ein und berät Frauen und Männer unterschiedlicher sexueller Orientierungen.

Nach Auffassung von pro familia hat das Gesetz jedoch auch Mängel: So ist es homosexuellen Paaren nicht gestattet, ein Kind zu adoptieren oder Steuervorteile wahrzunehmen, die verheirateten heterosexuellen Paaren zustehen. Hier gilt es auch weiterhin nachzubessern.

Frankfurt am Main, 17. Juli 2002