Video

Schauen Sie sich das Video zur Sterilisation vom Landesverband Bremen an.

Persönliche Beratung

Wenn Sie mehr wissen wollen oder Fragen haben, wenden Sie sich an eine Ärztin, einen Arzt oder eine pro familia-Beratungsstelle.

Hier stehen Ihnen ÄrztInnen, SozialarbeiterInnen, PsychologInnen und PädagogInnen als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung.

Broschüre

Broschüre Sterilisation

Ausführliche Informationen erhalten Sie in unserer Broschüre Sterilisation.

Sie können sie kostenfrei bestellen oder als pdf-Dokument herunterladen.

Sterilisation des Mannes

Bei diesem operativen Eingriff werden die beiden Samenleiter durchtrennt, so dass keine Samenzellen mehr in den Samenerguss gelangen können.
Da die Samenleiter direkt unter der Haut des Hodensacks liegen, kann die Sterilisation von einem Arzt für Urologie oder Chirurgie ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Ein Klinikaufenthalt ist in der Regel nicht erforderlich.
Die sexuelle Erlebnisfähigkeit verändert sich nicht. Es kommt weiterhin zur Erektion (Versteifung des Gliedes) und zum Orgasmus mit Samenerguss.

Vorteile

Sie brauchen an Verhütung nicht mehr zu denken. Der Eingriff ist beim Mann wesentlich leichter durchzuführen und risikoärmer als die Sterilisation der Frau.

Nachteile

Der Eingriff bedeutet einen endgültigen Verzicht auf (weitere) leibliche Kinder. Versuche, den Eingriff rückgängig zu machen, sind nicht immer erfolgreich.
War der Entschluss zur Sterilisation nicht ausgereift, können seelische Probleme auftreten und zu Potenzstörungen führen.

Zuverlässigkeit

Nach dem Eingriff können noch einige Zeit lang Samenzellen im Samenerguss sein. Erst wenn Ihnen der Arzt nach mehrmaliger Untersuchung des Samenergusses mitgeteilt hat, dass keine Samenfäden mehr gefunden wurden, besteht sicherer Schutz vor (weiterer) Vaterschaft.

Zugänglichkeit

Der Eingriff wird in Facharztpraxen (Urologie und Chirurgie), in der Klinik und in Zentren der pro familia (Bremen, Rüsselsheim, Saarbrücken) durchgeführt. Ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Arzt oder bei einer pro familia-Beratungsstelle sollte der Sterilisation vorausgehen, da der endgültige Entschluss, kein Kind mehr zeugen zu können, reiflich zu überlegen ist.
Bevor die Sterilisation durchgeführt wird, müssen Sie über die Art des Eingriffs, seine Folgen und möglichen Nebenwirkungen oder Komplikationen aufgeklärt sein und aus freiem Entschluss in die Operation eingewilligt haben.

Kosten

Die gesetzlichen Krankenkassen tragen seit 2004 die Kosten für Sterilisationen, die der persönlichen Lebensplanung dienen, nicht mehr. Ausnahmen bilden medizinisch notwendige Sterilisationen. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten meistens nur, wenn gesundheitliche Gründe vorliegen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 300 bis 400 €.

zuletzt geändert am:  10.12.2015