Verhütungspanne?!

Die Pille danach kann helfen.

Hitliste der Katastrophen

Platz 3: Kalendermethode – sehr unsicher

Sie ist sehr unzuverlässig, da sie im Grunde nur von Erfahrungswerten und Schätzungen ausgeht. Ein Jahr lang werden die Tage der Menstruation in einen Kalender eingetragen. Aus diesen Daten werden die unfruchtbaren Tage abgeleitet. Da sich der Eisprung und Menstruation gerade bei jungen Mädchen oft verschieben, kann die Rechnerei schief gehen. Keine Methode für ein Paar, das auf keinen Fall eine Schwangerschaft riskieren will.

Platz 2: Koitus interruptus – russisches Roulette

Aufpassen, Rausziehen, Rückzieher... – meint alles das gleiche. Nämlich kurz vor dem Samenerguss das Glied aus der Scheide ziehen. Das ist so sicher, wie unangeschnallt bei Tempo 100 an die Wand donnern... Eignet sich nicht zur Verhütung, weil vor dem eigentlichen Samenerguss schon Samenzellen rauskommen können. Und weil das rechtzeitige Rausziehen nicht immer klappt.

Platz 1: Hoffen, dass nichts passiert – der Gipfel der Fahrlässigkeit

Erfolgsquote fast gleich null. Ziemlich naiv und sehr verantwortungslos. Mit Verhütung hat das rein gar nichts zu tun. So sicher, wie ohne Fallschirme aus dem Flugzeug hüpfen.

Alle 3 Katastrophenmethoden schützen nicht vor Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.

Dieser Text stammt von pro familia-München.