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Pressemeldung Nr.4/2003Für eine sichere Mutterschaft weltweitPro familia ruft zu Spenden für Mütterprojekte ihrer Dachorganisation IPPF aufJedes Jahr sterben weltweit 600.000 Frauen durch Schwangerschaft und Geburt. Frauengesundheitsprojekte der International Planned Parenthood Federation (IPPF), der internationalen Dachorganisation der pro familia, helfen, Geburten weltweit sicherer zu machen und jeder werdenden Mutter Zugang zu einer frauengerechten Gesundheitsversorgung zu verschaffen. Warum wir Ihre Unterstützung brauchen Am Muttertag werden Millionen Mütter geehrt und die Mutterschaft gefeiert. In Deutschland sowie in den meisten europäischen Ländern ist es heute sicher und angenehm, Mutter zu werden. Familienplanungsorganisationen wie pro familia haben dazu beigetragen, dass in Deutschland weitgehend alle Frauen Zugang zu Informationen, Methoden und Diensten der Familienplanung haben. In einigen Länder sind Schwangerschaft und Geburt jedoch lebensgefährlich für Frauen. In Ländern der Dritten Welt sind Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt die häufigste Todesursache bei Frauen im gebärfähigen Alter zwischen 15 und 49 Jahren. Starke Blutungen, Infektionen, mechanisch behinderte Geburten und unprofessionell durchgeführte Schwangerschaftsabbrüche sind die häufigsten Risiken. Sie können dazu beitragen, Mutterschaft weltweit sicherer zu machen. Jedes Jahr werden in Deutschland viele Millionen Euro für Muttertagsgeschenke ausgegeben. Selbst ein Bruchteil davon hilft der IPPF, Projekte durchzuführen, die schwangere Frauen und Mütter in mehr als 180 Ländern unterstützen. IPPF ist Gründungsmitglied der Initiative „Safe Motherhood“ (sichere Mutterschaft), die weltweit zur Reduzierung von Krankheiten und Todesfällen bei Frauen und Kindern beitragen will. Ihre wichtigsten Anliegen sind die Betreuung und Versorgung vor, während und nach der Entbindung, Familienplanungsberatung sowie Aufklärung und Beratung zu Fragen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit. Um lebensrettende Gesundheitsfürsorge in Anspruch nehmen zu können, müssen Frauen in vielen Ländern große Entfernungen zurücklegen und hohe Kosten in Kauf nehmen. IPPF will mit seinen Projekten Versorgung und Betreuung innerhalb der Reichweite der Frauen anbieten, die Hilfe benötigen. „Sichere Mutterschaft“ bedeutet für IPPF und pro familia aber auch, dass Frauen über den Zeitpunkt der Mutterschaft selbstbestimmt entscheiden können. Empfängnisverhütung ermöglicht Frauen, die Anzahl der Kinder und den zeitlichen Abstand zwischen den Geburten zu wählen und sich selbst vor sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten wie HIV/AIDS zu schützen. Deshalb stellt die IPPF im Rahmen ihrer Länderprojekte jedes Jahr 92 Millionen Kondome und 67.000 Monatspackungen Verhütungspillen kostenlos zur Verfügung. Spenden an die IPPF sind online auf der Webseite der IPPF möglich ( www.ippf.org), per Post an Resource Mobilisation, International Planned Parenthood Federation, Regent’s College, Inner Circle, Regent’s Park, London NW1 4NS, Großbritannien oder per Visa oder Mastercard unter der Tel.Nr. 00 44 / 20 7487 7924.pro familia Seit 1952 setzt sich pro familia für die Interessen von Frauen, Männern, Jugendlichen und Kindern auf dem Gebiet der sexuellen und reproduktiven Rechte ein. Heute gehört der Verband national wie europaweit zu den bedeutendsten nichtstaatlichen Dienstleistern der Sexualpädagogik, Familienplanungs-, Sexual- und Schwangerschaftsberatung. In den über 160 Beratungsstellen finden Menschen aller Religionen und Nationalitäten fachlich und menschlich qualifizierten Rat. In sechs pro familia-Einrichtungen werden Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt. IPPF Die IPPF ist weltweit die größte nichtstaatliche Organisation, die sich für sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte von Männern und Frauen einsetzt. Sie wurde vor 50 Jahren gegründet (pro familia ist Gründungsmitglied) und arbeitet heute in 182 Ländern gegen Armut, Unwissen und soziale Benachteiligung, indem sie sich für die Wahlfreiheit von Frauen und Männern in Fragen der Familienplanung und Sexualität einsetzt, ihnen Informationen und Dienstleistungen zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Familienplanung zur Verfügung stellt und Präventionsarbeit zu HIV/Aids und anderen Infektionskrankheiten leistet. Pressekontakt: Regine Wlassitschau, Tel.: 069/63 90 02, Fax: 069/63 98 52, E-Mail: presse@profamilia.de pro familia Bundesverband, 7. Mai 2003 |