Verhütungspanne im Urlaub?

„Pille danach“ in vielen Ländern rezeptfrei erhältlich

Frankfurt am Main, 12. Juli 2005. Verhütungspannen gibt es auch im Urlaub. Zum Beispiel kann durch Zeitverschiebung, Durchfallerkrankungen oder Erbrechen schnell Unsicherheit entstehen, ob die eingenommene Pille noch in ausreichendem Maß wirkt.

 

Die „Pille danach“ ist eine hormonelle Verhütungsmethode, die im Fall eines geplatzten Kondoms, vergessener Pillen oder unzureichender Verhütung bis zu 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eine ungewollte Schwangerschaft relativ sicher verhindern kann. Je früher die Einnahme, desto wirksamer ist sie. Aus diesem Grund gibt es die „Pille danach“ in 15 europäischen Ländern bereits ohne Rezept in der Apotheke. So zum Beispiel in Frankreich, Portugal, der Schweiz und in allen skandinavischen Ländern.

 

Auf den Internetseiten von pro familia www.profamilia.de/pille-danach findet sich unter „Pille danach weltweit“ eine Übersicht, in welchen Ländern die „Pille danach“ ohne Arztbesuch erhältlich ist. Weiterhin finden sich unter FAQ die häufigsten zum Thema Nachverhütung gestellten Fragen.

 

Wichtig: Vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt die „Pille danach“ nicht. Nur die Benutzung von Kondomen bietet hier ausreichenden Schutz.

 

Leichter Zugang verhindert ungewollte Schwangerschaften:

pro familia fordert Rezeptfreiheit für die „Pille danach“

Auch in Regionen, in denen zahlreiche sehr wirkungsvolle Verhütungsmethoden zur Verfügung stehen, kommt es zu ungewollten und ungeplanten Schwangerschaften, die häufig einen Schwangerschaftsabbruch zur Folge haben. Hormonelle Nachverhütung („Pille danach“) kann nach einer Verhütungspanne, nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder nach erzwungenem Geschlechtsverkehr eine Schwangerschaft mit relativ hoher Sicherheit verhindern.

Ob Frauen zu dieser Methode Zugang haben, variiert von Land zu Lan