Offener Brief an Bundestagsausschüsse zum Schwangerschaftsabbruch nach medizinischer Indikation


Frankfurt, 10.2.2009. 12 Verbände haben sich in einem Offenen Brief an die Mitglieder des Bundestagsausschusses für Familie, Senioren Frauen und Jugend sowie des Rechts- und Gesundheitsausschusses gewandt. Diese Ausschüsse beraten derzeit über verschiedene Vorschläge einer gesetzlichen Neuregelung für den Schwangerschaftsabbruch nach medizinischer Indikation.

 

Mit ihrem gemeinsamen Statement zu Schwangerschaftsabbruch nach medizinischer Indikation auf Wunsch einer Frau sprechen sich die Verbände für eine qualifizierte freiwillige Beratung und gegen eine Gesetzesänderung aus. Sie fordern die beteiligten Politiker und Politikerinnen auf, ihre Positionen noch einmal zu überdenken.

 

Die unterzeichnenden Verbände weisen mit Nachdruck darauf hin, dass eine Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche nach medizinischer Indikation nicht senken wird.

 

Den Offenen Brief haben folgende Verbände unterzeichnet:

  • Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen - ASF, Bundesvorstand
  • AWO Bundesverband e.V.
  • Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen
  • Familienplanungszentrum Balance e.V.
  • GEW Bundesvorstand
  • Humanistischer Verband Deutschlands, Bundesverband
  • IG Metall, Vorstand
  • NAKOS - Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen
  • pro familia-Bundesverband
  • Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV), Bundesverband e.V.
  • Ver.di, Bundesverwaltung
  • Zukunftsforum Familie e.V.

Der Offene Brief kann im Internet unter www.profamilia.de/topic/Angebot/Publikationen/Stellungnahmen heruntergeladen werden.

 

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