Pressemitteilung

als PDF-Dokument

Pressekontakt

Regine Wlassitschau,
Tel.: 069 / 26 95 77 922, presse@profamilia.de


pro familia ist der führende Verband zu Sexualität und Partnerschaft in Deutschland. pro familia unterhält ein bundesweites Beratungsnetzwerk und informiert mit einem vielfältigen Publikationsangebot die Öffentlichkeit.

Der pro familia-Bundesverband wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell gefördert.

pro familia zeichnet auf Jubiläumsfeier Journalistinnen aus

Frankfurt am Main, 7. Mai 2012. „Se(chs)x Dekaden mit Höhepunkten“ – unter diesem Titel feierte der pro familia Bundesverband am Samstag, den 5. Mai 2012 sein 60-jähriges Bestehen in Berlin. WegbegleiterInnen und AktivistInnen, darunter die Ärztin Ute  Wellstein, die Schriftstellerin Barbara Sichtermann, die Sexualwissenschaftler Martin Dannecker und Konrad Weller zeichneten in ihren Festreden Facetten der Zeitgeschichte nach. Sie riefen den 160 geladenen Gäste zum Beispiel die „Mein Bauch gehört mir“-Kampagne aus  den 1970er Jahren in Erinnerung sowie die Wiedervereinigung Deutschlands, in deren Folge der Streit um den Paragrafen 218 neu entbrannte.

Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurden die drei Gewinnerinnen des JournalistInnen-Wettbewerbs zum Thema „Sexualität(en)“ und ihre preisgekrönten Beiträge vorgestellt. Die fünfköpfige Jury wählte die journalistischen Arbeiten unter knapp 40 Einsendungen aus. Michael Konken, Bundesvorsitzender des Deutsche Journalisten-Verbands, GEO-Reporterin Susanne Krieg, Waltraud Schwab von der tageszeitung, die freie WDR-Redakteurin Christina Zühlke und die Vorsitzende des pro familia Bundesverbands Prof. Dr. Daphne Hahn zeigten sich von der anspruchsvollen Themenwahl vieler Beiträge beeindruckt.

In der Sparte Print ging der Preis an Ann-Kathrin Eckardt für ihren Beitrag „Zwischendrin“ über drei intersexuelle Menschen, der in der Zeitschrift NEON erschienen ist.

In der Sparte Video überzeugte der frau TV-Beitrag „Dirty Talk“ von Heinke Schröder. Darin geht es um die Erfahrungen einer jungen Frau, die bei einer Sex-Hotline gearbeitet hat.

Ein Sonderpreis  ging an Kim Trau für die monatliche Kolumne „Politik von unten“ der tageszeitung in Berlin.

Die preisgekrönten Beiträge sind auf der pro familia Jubiläumsseite abrufbar.
Der pro familia Bundesverband hatte den JournalistInnenwettbewerb ausgelobt, um herausragende Arbeiten von Journalistinnen und Journalisten zu würdigen, die Sexualität in ihrer Vielfalt zum Thema haben. Jeweils 500 Euro Preisgeld standen für die besten Beiträge in den Kategorien Print, Hörfunk und Video zur Verfügung.