Silhouette schwangere Frau

Spendenkonto pro familia Landesverband Bayern

IBAN: DE52 7002 0500 0007 8008 00

BIC: BFSWDE33MUE

Veranstaltungen

Hier finden Sie einen Überblick über vergangene Veranstaltungen

Hier finden Sie einen Überblick über vergangene Veranstaltungen

Der pro familia Landesverband Bayern e.V. veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Natürliche Geburt und Elternsein e.V. am 3. Dezember 2011 das Forum Kinderwunsch.

Über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Betroffene, Beraterinnen, PsychologInnen, ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen - nahmen in der Seidl Villa in München an der Tagung zum Unerfüllten Kinderwunsch teil. Das Forum Kinderwunsch markierte für den pro familia Landesverband zugleich den Abschluss seines Schwerpunktthemas 2011, in dessen Verlauf sich die neun bayerischen Ortsverbände und der Landesverband von pro familia in Form von Fortbildungen, Vorträgen etc. intensiv mit dem Thema Unerfüllten Kinderwunsch auseinandergesetzt haben.

Ziel des Schwerpunktthemas war es insbesondere, die wichtige Rolle der psychosozialen Beratung in der reproduktionsmedizinischen Behandlung herauszustellen sowie zur Enttabuisierung der medizinischen Behandlung und der psychosozialen Beratung und damit zur Entstigmatisierung der unfreiwillig kinderlosen Paaren beizutragen. Das Forum Kinderwunsch am 3. Dezember zeigte in zahlreichen Vorträgen und Workshops die aktuellen Entwicklungen zum Thema unerfüllten Kinderwunsch auf, setzte sich mit den damit verbundenen Konsequenzen kritisch auseinander und trug zur Orientierung bei. Birgit Echtler betonte in ihrer Begrüßung, dass die psychosoziale Beratung im Rahmen der reproduktionsmedizinischen Behandlung gestärkt und in die medizinische Kinderwunschbehandlung integriert werden sollte. So wäre beispielsweise ein obligatorischer Hinweis durch den behandelnden Arzt auf eine unabhängige psychosoziale Beratung als integraler Bestandteil der reproduktionsmedizinischen Behandlung sinnvoll. Dr. Petra Thorn, informierte über die heutige Bandbreite an reproduktionsmedizinischen Möglichkeiten. Margarete Kurmann warf einen gesellschaftspolitischen Blick auf das Thema: Angesichts marktökonomischer Entscheidungsstrategien stellte sie eine wirkliche Wahlfreiheit von KinderwunschpatientInnen in Frage und plädierte für ein kritisches Hinterfragen des medizinisch Leistbaren. Dr. AnnetteTretzel erläuterte in ihrem Vortrag die Arbeit der Beratung und schilderte typische Szenen und Fragestellungen aus der täglichen Beratungsarbeit. In den Workshops am Nachmittag hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre spezifischen Fragen in den Workshops zu vertiefen. pro familia verzeichnet insbesondere an Orten mit reproduktionsmedizinischen Zentren einen deutlichen Anstieg bei der Nachfrage nach Information und Beratung zum unerfüllten Kinderwunsch. Mit ihrem Beratungs- und Informationsangebot zum unerfüllten Kinderwunsch unterstützt pro familia Betroffenen, einen individuellen, für sie stimmigen Weg zu finden und passende Entscheidungen zu treffen. Das Forum Kinderwunsch wurde durch die Landesvertretung Bayern der Techniker Krankenkasse gefördert.

Foto Forum Kinderwunsch

Pubertät 2.0: Aufwachsen in sexualisierten Lebenswelten-Neues Arbeitsmaterial in Berlin anlässlich des Safer Internet Days 2011 präsentiert

Wenn Lehrerkräfte, Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen u.s.w. das Themenfeld sexualisierte Medieninhalte/Pornographie behandeln sollten, fanden sie hierzu bislang nur wenig didaktisches Material. Diese Lücke schließt nun das neue Arbeitsmaterial "Let´s talk about Porno".

Die Handreichung liefert sowohl Hintergrundinformationen für Lehr- und pädagogische Fachkräfte als auch konkrete Module für Unterricht und Jugendarbeit. Es gliedert sich in vier Bausteine: Leben in der Pubertät, Schönheitsideale in unserer Gesellschaft, Pornographie im Netz, Sexualisierte Kommunikation.

Zum Angebot zählen auch Praxismaterialien und methodische Vorschläge z.B. zur Frage, wie Jugendliche mit dem medial aufgebauten Druck, vermeintlich körperlich attraktiv und "sexy" sein zu müssen, umgehen lernen. Entwickelt wurde die neue Handreichung von der EU-Initiative klicksafe in Zusammmenarbeit mit dem pro familia Landesverband Bayern und dem Landesmedienzentrum Baden Württemberg.

Das Handbuch "let´s talk about porno" in  der Printversion erhältlich bei klicksafe www.klicksafe.de

Pubertät 2.0: Aufwachsen in sexualisierten Lebenswelten-Neues Arbeitsmaterial in Berlin anlässlich des Safer Internet Days 2011 präsentiert Wenn Lehrerkräfte, Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen u.s.w. das Themenfeld sexualisierte Medieninhalte/Pornographie behandeln sollten, fanden sie hierzu bislang nur wenig didaktisches Material. Diese Lücke schließt nun das neue Arbeitsmaterial "Let´s talk about Porno". Die Handreichung liefert sowohl Hintergrundinformationen für Lehr- und pädagogische Fachkräfte als auch konkrete Module für Unterricht und Jugendarbeit. Es gliedert sich in vier Bausteine: Leben in der Pubertät, Schönheitsideale in unserer Gesellschaft, Pornographie im Netz, Sexualisierte Kommunikation. Zum Angebot zählen auch Praxismaterialien und methodische Vorschläge z.B. zur Frage, wie Jugendliche mit dem medial aufgebauten Druck, vermeintlich körperlich attraktiv und "sexy" sein zu müssen, umgehen lernen. Entwickelt wurde die neue Handreichung von der EU-Initiative klicksafe in Zusammmenarbeit mit dem pro familia Landesverband Bayern und dem Landesmedienzentrum Baden Württemberg. Das Handbuch "let´s talk about porno" in  der Printversion erhältlich bei klicksafe www.klicksafe.de

Ob als Informationsquelle, Spielplattform, zum Meinungsaustausch oder als virtueller Treffpunkt im Chat - das Internet eröffnet ein unüberschaubares Feld an Kommunikation- und Konsummöglichkeiten und bereichert unseren Alltag zweifellos. Doch Kinder und Jugendliche stehen den Anforderungen, die die neuen Medien an sie stellen oft alleine gegenüber. Das Umfeld der Kinder ist mangels eigener Routine im Umgang mit Internet, Handy & Co. verunsichert oder über mögliche Risiken nur unzureichend informiert. Daher brauchen Kinder - und deren Umfeld - unsere Unterstützung. Denn: Wie man eine Straße sicher überquert, lernen Kinder im Kindergarten. Wie man sich auf der Datenautobahn im Internet verhält, müssen sie sich selbst beibringen.

Gezielt haben wir uns daher im Jahr 2009 mit dem Thema Neue Medien bayernweit an die Öffentlichkeit gewendet. Den Auftakt bildete die Podiumsdiskussion: "Abschied vom Händchenhalten? Wie die Neuen Medien Beziehungsvorstellungen und -verhalten von Jugendlichen beeinflussen" am 10. Februar 2009 in München in der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien.

InfoFlyer der pro familia Bayern zu Sexualpädagogik und Neue Medien

Knapp 60% der Deutschen ab 14 Jahren surfen regelmäßig im Internet. In ihrem Online Familienhandbuch www.familienhandbuch.de schreibt Beate Schöning, "dass Kinder und Jugendliche oftmals versuchen, auf verbotene Seiten zuzugreifen, beziehungsweise, diese auch gezielt ansteuern und anschauen. Sehr interessant sind hier unter anderem Seiten aus den Pornobereichen".

Eine Studie, die in Kooperation des Fachbereichs Psychologie der Universität Landau mit dem pro familia Landesverband Rheinland-Pfalz durchgeführt wurde, ging der Frage nach, ob diese für Deutschland bisher nicht wissenschaftliche belegte Aussage tatsächlich haltbar ist.

Pornographie und Neue Medien - Eine Studie der pro familia zum Umgang Jugendlicher mit sexuellen Inhalten im Internet