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Neben den möglichen Ursachen bemühen wir uns auch sexualmedizinisch um eine diagnostische Abklärung der jeweiligen Beschwerden und empfehlen unsere Klienten/innen zur Untersuchung möglicher körperlicher Ursachen an die entsprechenden gynäkologischen oder  urologischen Fachärzte/innen.

Häufiger jedoch liegen sexuellen Störungen psychische Ursachen zugrunde: Verletzende Erfahrungen aus der Kindheit, Konflikte in der bestehenden Partnerschaft oder ein Auseinanderklaffen von eigenen Erwartungen, Körperbildern oder Beziehungswünschen und den tatsächlichen Erfahrungen mit gelebter Sexualität.

Unsere therapeutisch orientierte Sexualberatung umfasst daher folgende biografische Aspekte:

  • Sexualanamnese (Geschichte und Erfahrungen der eigenen sexuellen Entwicklung)
  • Familienanamnese (Beziehung zu Vater und Mutter und zu Geschwistern, Beziehung der Eltern, Vorbilder, Werte und Normen, Umgang mit Angst und Schuld, prägende Erlebnisse)
  • Fragen nach der aktuellen Beziehung (Kennenlernen, weiterer Verlauf, aktueller Stand)
  • Fragen nach dem aktuellen Sexualleben (Lust, Erregung, Kontakt, Orgasmus)

Zu den häufigsten Beschwerden zählen sexuelle Lustlosigkeit , sexuellen Hemmungen und  Unsicherheiten,  Orgasmusschwierigkeiten, sexuelle Wünsche oder auch Probleme, die in der Partnerschaft nicht angesprochen werden können, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Fetischismus oder ausgeprägte andere sexuelle Vorlieben, die nur schwierig ins Leben integriert werden können, chronische Erektionsstörungen beim Mann - ausbleibende sexuelle Erregung  bei der Frau (kein Feuchtwerden der Scheide) vorzeitiger oder ausbleibender Samenerguss, Vaginismus - aufgrund einer krampfartigen Verengung der Scheidenmuskulatur ist das Einführen des Penis nicht oder nur unter Schmerzen möglich, Postkoitale Störungen – nach dem Geschlechtsverkehr treten innere Unruhe, Depression, Kopfschmerzen oder Gereiztheit auf.