Verhütungsmittelfonds

Nothilfefonds des Rheinisch-Bergischen Kreises zur Empfängnisverhütung für Frauen in besonderen Notlagen

 

Seit Mitte 2009 hat der Rheinisch-Bergische Kreis einen Nothilfefonds zur Empfängnisverhütung für Frauen in besonderen Notlagen eingerichtet.

 

Voraussetzungen für die Hilfeleistung sind folgende:

- Die Antragstellerin muss ihren Wohnsitz im Rheinisch-Bergischen Kreis haben.

- Eine Unterstützung können Empfängerinnen von ALG II, Sozialhilfe oder geringem Einkommen
  erhalten.

- Es muss eine besondere finanzielle und psychosoziale Notlage vorliegen.

 

Für die Antragstellung muss ein Termin in unserer Beratungsstelle gemacht werden. Die Nachweise (Ausweis, ALG II-Bescheid etc.) müssen vorgelegt werden. Die Bewilligung erfolgt nach qualifizierter Beratung und Prüfung der vorgelegten Unterlagen.

Bei Bewilligung werden die notwendigen Kosten für Verhütung nur in Form eines Zuschusses übernommen. Grundsätzlich können 75% der Kosten übernommen werden, soweit sie den ortsüblichen Preisen im Rheinisch-Bergischen Kreis entsprechen.

Bevorzugt werden die Kupferspirale und die Sterilisation bei Frauen und gegebenenfalls auch bei Männern bewilligt. Die Pille und das Hormonstäbchen werden aus dem Fonds grundsätzlich nicht mehr finanziert. Die Hormonspirale wird nur in medizinisch begründeten Ausnahmefällen durch den Fonds anteilig finanziert.

Es erfolgt keine Auszahlung an die Antragstellerin. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Zahlungen aus dem Nothilfefonds. Es handelt sich um freiwillige Leistungen.

Die Leistungen des Fonds werden ergänzend zu anderen Sozialleistungen gewährt und sind daher nicht anrechenbar.