Füße in Schuhen, groß und klein

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Projekte

biko - Beratung, Information und Kostenübernahme bei Verhütung

Ab sofort können sich Frauen in der pro familia-Beratungsstelle in Halle. Saale informieren und einen Antrag auf Kostenübernahme verschreibungspflichtiger Verhütungsmittel stellen. Die Beraterin Franziska Rehwald bietet auch umfassende Information und Beratung zum Thema Verhütung an.

Voraussetzungen für eine Kostenübernahme

  • Sie wohnen in Halle. Saale und sind über 20 Jahre alt (davor bezahlt die Krankenkasse die Kosten)
  • Sie erhalten Leistungen nach dem SGB II, SGB XII, § 6a BKGG, oder BAföG, Berufsausbildungshilfen BAB, Wohngeld oder Zahlungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
  • Bezug von Einkommen unterhalb der Armutsgrenze (Prüfung erfolgt in der Beratungsstelle)

Antrag bei pro familia stellen

Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin: Tel. 0345 – 774 82 42

Bitte bringen Sie in die Beratungsstelle mit:

  • Personalausweis oder Meldebestätigung
  • Rezept bzw. Kostenvoranschlag der Arztpraxis
  • Leistungsnachweis

Mit der Zusage der Kostenübernahme erhalten Sie das Verhütungsmittel in der Apotheke kostenfrei. Die Apotheke rechnet direkt mit der pro familia-Beratungsstelle ab.

Modellprojekt – gefördert vom Bundesfamilienministerium

Die Saalestadt ist einer von sieben Standorten, die in den kommenden 30 Monaten an dem bundesweiten Modellprojekt "biko – Beratung, Information und Kostenübernahme von Verhütungsmitteln" des pro familia Bundesverbandes e.V. teilnehmen werden.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Es ermöglicht einen niedrigschwelligen Zugang zu verschreibungspflichtigen, sicheren und gut verträglichen Verhütungsmitteln für Frauen, die wenig Geld zur Verfügung haben.

Weitere Informationen

pro familia Halle. Saale,

Wilhelm-von-Klewiz-Straße 11

06132 Halle. Saale

Tel. 0345 – 774 82 42

Leitung der Beratungsstelle: Susanne Westphal

biko.halle[at]nospamprofamilia.de

Öffnungszeiten

Di + Fr   09:00 – 11:00 Uhr

Mi          14:00 – 16:00 Uhr

Do         13:00 – 18:00 Uhr

Infos über das gesamte Angebot der pro familia-Beratungsstelle Halle. Saale erfahren Sie hier.

 

Ziggy - Kinder zeigen Zähne

Sexueller Missbrauch ist

wenn eine Person die Unwissenheit, das Vertrauen und die Abhängigkeit eines Mädchens oder Jungen für eigene Bedürfnisse nach Macht und sexueller Befriedigung benutzt.

Seelischer Missbrauch geschieht,  … wenn z. B. bei der Trennung und Scheidung der Eltern, das Kind als „Verbündeter gegen den anderen“ als „Tauschobjekt“ oder als „Sündenbock“ benutzt wird.

 …wenn Wut und Hass oder Heuchelei auf dem Rücken des Kindes ausgetragen werden.

Physisch und seelischer Missbrauch geschieht,… wenn Personen ihre körperliche und psychische Stärke benutzen, um Kinder zu schlagen, sie zu demütigen und ihnen Angst zu machen usw.

Gewalt gegen Kinder

Probleme in Trennungs- und Scheidungsfamilien sind für Mädchen und Jungen auch in Sachsen – Anhalt eine bedrückende Realität und können erhebliche körperliche und seelische Schäden hinterlassen. In diesem Zusammenhang unterstützt pro familia Mütter und Väter dabei, ihre elterliche Verantwortung wahrzunehmen.

Ziel unserer Beratungstätigkeit

ist es, Kinder vor Missbrauchshandlungen und deren Folgen weitestgehend zu schützen.

Pro familia befähigt Kinder, sich gegen Übergriffe zur Wehr zu setzen, sich Unterstützung zu holen, Gefühle und Gedanken deutlich zu äußern…

 …also „Zähne zeigen“. 

pro familia bietet Hilfe an:

pro familia ist staatlich anerkannter Träger von Schwangerschafts- und Erziehungsberatungsstellen.

pro familia Sachsen – Anhalt arbeitet in neun Beratungsstellen und zwei Außenstellen aktiv mit an der Verhinderung von Missbrauch und Gewalt gegen Kinder.

Vor allem unsere integrierten Beratungsstellen in Halle, Magdeburg und Zeitz sowie in der Außenstelle Weißenfels sind Anlaufpunkte für Kinder aus Trennungs- und Scheidungsfamilien, für sexuell, psychisch und physisch missbrauchte Kinder.

Die SexualpädagogInnen von pro familia bieten eigene Veranstaltungen und fachliche Begleitung zu Fragen der Sexualität und Partnerschaft für Kinder und Jugendliche, für Eltern, LehrerInnen usw. und für Menschen mit Behinderungen an.

In diesen Veranstaltungen nimmt das Thema der Verhinderung von Missbrauch und Gewalt einen großen Raum ein.