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SEXUALITÄT UND BEHINDERUNG

Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung bedeutet, selber zu wählen, wie und mit wem Sexualität gelebt wird. Für viele Menschen mit Behinderung aber nicht selbstverständlich wie für Menschen ohne Behinderung.

Sexualität und körperliche Behinderung

Acht Millionen Menschen in Deutschland sind körperbehindert. Obwohl sie meist nicht in ihrem sexuellen Empfinden beeinträchtigt sind, leiden viele darunter, dass ihr Bedürfnis nach Geborgenheit, Zärtlichkeit und sexueller Lust unerfüllt bleibt oder, dass ihr Sexualleben stark eingeschränkt ist. Einem befriedigenden Sexualleben können körperliche Probleme entgegenstehen. Ein wichtiges Ziel ist erreicht, wenn körperbehinderte Frauen und Männer Kontakt mit Selbsthilfegruppen, mit der Beratungsstelle einer Behindertenorganisation oder mit einer Sexualberatungsstelle aufzunehmen. Hier können sie gemeinsam überlegen, wie Sexualität auch mit der Behinderung selbstbestimmt und selbstbewusst gelebt werden kann.

Menschen mit geistiger Behinderung

können ein erfülltes Leben führen, wenn sie die notwendige Unterstützung und Förderung bekommen. Dazu gehört, dass sie so selbständig wie nur irgend möglich leben dürfen und dass auch ihre sexuellen Bedürfnisse anerkannt werden. Alle Menschen - auch die mit geistiger Behinderung- können ihre Persönlichkeit dann am besten ausbilden, wenn die sexuellen Fähigkeiten von Geburt an unterstützt und gefördert werden. Dazu ist eine besondere Begleitung erforderlich, denn die Sexualität ist nicht angeboren und entwickelt sich nicht von selbst.

 

 

 

 

 

Eva Sindram