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Foto: Andreas Becker

Hintere Reihe von links: Friedrich Hosemann (Vorstand von pro familia Bayern), Simone Hartmann (pro familia Nürnberg), Birgit Echtler (Geschäftsführerin von pro familia Bayern), Irmgard Badura (Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung), Klaus Ederle-Lerch (Behindertenreferent des Paritätischen in Bayern), Nina Ruge (Moderatorin)
Vorne von links:
Esther Hoffmann, Ute Schön, Ute Strittmatter (Netzwerkfrauen Bayern)

pro familia München ‑‑ aktuell

Ausgabe 2012-3

FACHTAG

Sexualität ist nicht behindert

Rund 140 Menschen kamen am 12. November ins Holiday Inn in der Münchner Hochstraße, um am Fachtag des pro familia Landesverbands Bayern teilzunehmen. Die Tagung in Kooperation mit den Netzwerkfrauen Bayern und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern richtete sich an Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen, das Betreuungsumfeld und an Fachpublikum. Wie können Menschen mit Behinderungen ihr Recht auf selbstbestimmte Sexualität, auf Privatsphäre, Elternschaft und Familie realisieren? Auf welche Vorbehalte, Verbote und Barrieren stoßen sie dabei und wie können diese überwunden werden? Welche Bedeutung haben für sie Themen wie Sexualassistenz und Homosexualität? Von Nina Ruge gekonnt moderiert, setzten sich Vortragende und TeilnehmerInnen mit diesen Fragen lebhaft auseinander. Die Resonanz war so groß, dass viele weitere Interessenten auf eine mögliche Wiederholung vertröstet werden mussten.

Die Tagungsdokumentation können Sie beim Landesverband der pro familia unter lv.ba

FACHVORTRAG

Die unsichtbare Gefahr: Umwelthormone und Kinderwunsch

Weltweit leiden Mädchen immer häufiger an einem verfrühten Einsetzen der Pubertät. Unfruchtbarkeit bei Männern wie bei Frauen nimmt zu. Welche Auswirkungen haben industrielle Chemikalien in Produkten, die wir alle täglich verwenden, auf Fruchtbarkeit und Fortpflanzung? Dieser Frage ging Alexandra Caterbow, Leiterin der Chemikalienabteilung bei der Umweltorganisation Women in Europe for a Common Future (WECF), in ihrem Vortrag am 26. November nach. Die WECF arbeitet seit Jahren über hormonstörende Chemikalien und Schadstoffe in Produkten. Sie ist auf internationalen Konferenzen präsent, stößt mit dem Thema in der Politik jedoch bislang auf nur geringe Resonanz. Tatsächlich kamen auch zum Vortrag in München nur Wenige und ausschließlich (Fach-)Frauen. Eingeladen hatte die Beratungsstelle für Natürliche Geburt und Elternsein zusammen mit dem Münchner Netzwerk Kinderwunsch, an dem pro familia beteiligt ist. Eine Veröffentlichung zum Thema finden Sie unter

VEREIN

Neues Mitglied im Vorstand gesucht!

Im Sommer dieses Jahres musste Verena Panahi leider aus persönlichen Gründen ihre Mitarbeit im Vorstand des pro familia Ortsverbands München e.V. aufgeben. Wir suchen daher eine Persönlichkeit mit Freude am Engagement in unserem fünfköpfigen ehrenamtlichen Vorstandsteam. Grundsätzlich kann jedes volljährige Vereinsmitglied zum Vorstand gewählt werden. Besonders hilfreich sind juristische und wirtschaftliche Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnisse und Erfahrungen aus unseren Arbeitsbereichen (Medizin, Sozialarbeit, Sozialpolitik, Jugendarbeit und Schule, Psychotherapie). Aufgrund der sehr weitgehenden Delegation der Aufgaben an die Geschäftsführer, ist der Zeitaufwand für die Vorstandsarbeit überschaubar. Haben Sie Interesse? Bitte sprechen Sie mit unserer Geschäftsführung: Dr. Michaela Kleber (089/330084-24) und Christian Reisenberg (089/330084-22). Die nächste Mitgliederversammlung, auf der Sie gewählt werden könnten, wird am 20. Februar 2013 in der Türkenstraße 103 stattfinden.

TERMIN

Jahresempfang 2013

Ein Fest zur Einweihung der neuen pro familia-Beratungsstelle in der Blodigstraße soll unser nächster Jahresempfang werden. Bürgermeisterin Christine Strobl wird den Gastvortrag halten. Für Unterhaltung sorgt die Kabarettistin Luise Kinseher. Reservieren Sie sich jetzt schon den Termin: 12. März ab 18 Uhr im neuen Kulturzentrum Blodigstraße 4.