Endlich geschafft! Kostenlose Verhütungsmittel

Fehlt Ihnen manchmal das Geld für Verhütung? Für Pille, Spirale und Co.?

Die Stadt Regensburg übernimmt seit 01.01.2018 freiwillig die Kosten für Verhütungsmittel für Leistungsberechtigte nach dem SGB II, dem SGB XII und dem Asylbewerberleistungsgesetz.

pro familia Regensburg e.V. hat sich in den letzten 10 Jahren stetig auf unterschiedlichsten Ebenen dafür eingesetzt, dass Menschen, das heißt in den meisten Fällen Frauen, in prekären sozialen Lagen Zugang zu kostenlosen Verhütungsmitteln erhalten.
Seit dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz von 2004 ist durch die Streichung der Hilfe zur Familienplanung  Verhütung wieder vom sozialen Status abhängig geworden. Frauen und Paare, die wenig Geld zur Verfügung haben, wenden günstige und zum Teil unsichere Verhütungsmittel an. Das Menschenrecht auf uneingeschränkten Zugang zu Verhütung ist für alle Menschen zu gewährleisten.
Pro familia Regensburg hat sich zuletzt zusammen mit den Schwangerschaftsberatungsstellen von Donum Vitae e.V. und dem Gesundheitsamt und den Gleichstellungsbeauftragten an die Stadt Regensburg gewandt, um eine Übernahme der Kosten für Verhütungsmittel zu erreichen. Mit Erfolg!

Wie ein Antrag gestellt werden kann, entnehmen Sie diesem Flyer.

Gerne können Sie zu einem Beratungsgespräch zum Themenkreis Verhütung zu uns kommen.
Zur Terminvereinbarung finden Sie unsere Telefonnummer und Telefonzeiten hier.

SBK spendet MammaCare-Modelle an pro familia

Sabine Balan, die Geschäftsführerin von pro familia, freut sich sehr über die neuen Modelle und dankt der SBK ganz herzlich für die lange und gute Zusammenarbeit beim Thema Brustgesundheit.

Unterstützung für die Brustselbstuntersuchung MammaCare in Regensburg

München, 16.10.2018. Um die Prävention und Früherkennung von Brustrkebs zu fördern, unterstützt die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK pro familia Regensburg mit drei MammaCare-Modellen, die dem weiblichen Brustgewebe nachgebildet sind. Im Rahmen spezifischer MammaCare-Kurse schult pro familia Frauen darin, Veränderungen an der Brust frühzeitig selbst zu ertasten. SBK-Gebietsleiterin Claudia Sperl übergab heute den Scheck in Höhe von 500 Euro an Sabine Balan, Geschäftsführerin von pro familia Regensburg.

Rund jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Damit ist das Mammakarzinom mit deutlichem Abstand die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Werden die Tumore jedoch frühzeitig erkannt und behandelt, ist Brustkrebs in vielen Fällen heilbar. Um Veränderungen im Brustgewebe bereits im Frühstadium zu erkennen, bietet pro familia daher Frauen sogenannte „MammaCare“-Kurse zur regelmäßigen Selbstuntersuchung der Brust an. Unter der Anleitung von ausgebildeten Trainerinnen werden die Teilnehmerinnen dort an speziell angefertigten Silikonmodellen mit eingearbeiteten Knoten in kleinen Gruppen darin geschult, ihren Tastsinn weiterzuentwickeln.

Förderung der eigenverantwortlichen Früherkennung von Brustkrebs
Bei MammaCare handelt es sich um die bis heute weltweit einzige, wissenschaftlich überprüfte Form der klinischen Brustuntersuchung und der Vermittlung der Brustselbstuntersuchung. Die systematische Tasttechnik sensibilisiert Frauen darauf, Verdickungen in ihrem Brustgewebe frühzeitig zu erkennen und richtig einzuordnen: „Frauen entdecken Veränderungen an ihrem eigenen Körper häufig früher als ihr Arzt. Viele Betroffene sind sich aber unsicher, ob es sich bei ertasteten Abweichungen in ihrer Brust um bösartige oder harmlose Knoten handelt. MammaCare setzt hier an und gibt Frauen Sicherheit bei ihrer eigenverantwortlichen Brustkrebsfrüherkennung“, erklärt Claudia Sperl, Gebietsleiterin Regensburg bei der SBK. Aus diesem Grund unterstützt die SBK das Kursangebot von pro familia Regensburg mit drei MammaCare Modellen im Gesamtwert von 500 Euro.

Regelmäßiges Kursangebot der pro familia Regensburg
In Zusammenarbeit mit der VHS Regensburg, dem Tumorzentrum und der psychosozialen Beratungsstelle der Bayerischen Krebsgesellschaft bietet pro familia einmal im Monat einen Kurs zur Selbstuntersuchung der weiblichen Brust an. Auch wenn diese Selbstuntersuchung das Brustscreening nicht ersetzt, ergänzt sie das Angebot an Brustkrebs-Früherkennungsprogrammen. So sind die Teilnehmerinnen am Ende der ca. 2 stündigen Kurse in der Lage, je nach Übung und Erfahrung Knoten von nur einem Zentimeter Durchmesser zu ertasten. Die Teilnahmegebühr von 39 € wird von einigen Krankenkassen wie der SBK bei Vorlage der Teilnahmebescheinigung teilweise zurückerstattet.

 

Über die SBK:
Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK ist die größte Betriebskrankenkasse Deutschlands und gehört zu den 20 größten gesetzlichen Krankenkassen. Als geöffnete, bundesweit tätige Krankenkasse versichert sie mehr als 1 Million Menschen und betreut über 100.000 Firmenkunden in Deutschland – mit mehr als 1.500 Mitarbeitern in 94 Geschäftsstellen.
Seit über 100 Jahren setzt sich die SBK persönlich und engagiert für die Interessen der Versicherten ein. Sie positioniert sich als Vorreiter für einen echten Qualitätswettbewerb in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Voraussetzung dafür ist aus Sicht der SBK mehr Transparenz für die Versicherten – über relevante Finanzkennzahlen, aber auch über Leistungsbereitschaft, Beratung und Dienstleistungsqualität von Krankenkassen. Im Sinne des Kunden vereint die SBK darüber hinaus das Beste aus persönlicher und digitaler Welt und treibt die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv voran.

Für Rückfragen:
SBK
Siemens-Betriebskrankenkasse
Kathrin Biereder
Stab Unternehmenskommunikation
Heimeranstr. 31
80339 München
Tel. +49 (89) 62700-765
Fax: +49 (89) 62700-60765
E-Mail: kathrin.biereder@sbk.org
Internet: www.sbk.org

Selbstbestimmt Leben und Lieben

Fachtag „Geschlechtliche, amouröse und sexuelle Vielfalt"


Mitarbeiter*innen  aus drei verschiedenen pro familia-Beratungsstellen haben sich im Mai bei uns in Regensburg zu diesem Fachtag getroffen. Wir wurden fortgebildet von Katharina Debus vom Dissens-Institut für Bildung und Forschung e.V.

Der Ansatz: Menschen sind vielfältig, es gibt mehr als zwei Geschlechter.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben verschiedene Identitäten, Lebensweisen und Zugehörigkeiten, bringen vielfältige Ressourcen, Interessen und Bedarfe mit.

Wir haben uns mit Begriffen wie Körpergeschlecht, Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck, mit der Vielfalt sexueller Orientierungen uvm. auseinandergesetzt und mit deren Bedeutung und Implementierung vor allem in unsere Sexualpädagogische Arbeit beschäftigt.

Hier finden Sie einen kurzen, unterhaltsamen „Erklärfilm“ (am besten zweimal ansehen!).

Statistisch gesehen ist die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche über Jahre rückläufig

pro familia zu den neu veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamts

Seit vielen Jahre ist die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche rückläufig. Daran ändert sich auch nichts durch die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts für 2017. Denn für die Betrachtung längerfristiger Entwicklungen ist die Betrachtung der Gesamtzahl der Schwangerschaftsabbrüche in einem Jahr nicht zweckmäßig. Darauf macht der pro familia Bundesverband aufmerksam.

„Statistisch gesehen ist die langfristige Entwicklung sinkender Schwangerschaftsabbruchzahlen ungebrochen”, erklärt Prof. Dr. Davina Höblich, Bundesvorsitzende von pro familia. „Um die Zahlen zu vergleichen und Trends erkennen zu können, stellt das Statistische Bundesamt die jährliche Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche pro 10.000 Frauen zur Verfügung. Diese Zahl lag 2012 bei 59 Schwangerschaftsabbrüche pro 10.000 Frauen, 2015 bei 56 und 2017 bei 58 Schwangerschaftsabbrüche pro 10.000 Frauen. Eine kontinuierliche Zunahme ist somit nicht erkennbar”.

Es gibt in Deutschland ein ganzes Bündel guter Maßnahmen, die bereits helfen, die Zahl der ungewollten Schwangerschaften zu verringern. Um zu überprüfen, ob sie greifen, sind folgende Fragen wichtig: Wie wirksam und wie sicher sind die verfügbaren Verhütungsmittel? Wie gut sind Information und Aufklärung? Wie leicht zugänglich sind Verhütungsmittel? Bekommen Frauen, Männer und Paare das Verhütungsmittel ihrer Wahl? Gibt es ausreichend gute Alternativen zu hormonellen Verhütungsmitteln?

pro familia trägt mit Beratung und Information maßgeblich dazu bei, ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden, in dem Wissen, dass es trotz aller Bemühungen immer wieder zu ungewollten Schwangerschaften und damit zu Schwangerschaftsabbrüchen kommen wird.

„Wichtig ist uns, dass mit den Schwangerschaftsabbruchzahlen seriös umgegangen wird“, betont Höblich. „Statistische Daten können die Basis sein, um die Hintergründe zu erforschen. Keinesfalls dürfen sie als Legitimation für Spekulationen über Zusammenhänge dienen. Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche im Jahr 2017 mit der Entlassung der Pille danach aus der Rezeptpflicht in Verbindung zu bringen, wie jüngst geschehen, ist äußerst fragwürdig und entbehrt der wissenschaftlichen Grundlage.“

13. März 2018

 

 

Werbung für den Schwangerschaftsabbruch?

pro familia will die Informationsrechte von Menschen zum Schwangerschaftsabbruch stärken!

Prozess gegen Ärztin wegen §219a StG

Hier finden Sie unsere Stellungnahme zu dem Prozess.