Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt

 

Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf Sicherheit, Schutz und Hilfe. Das ist unser Konsens und professionelles Selbstverständnis. Gleichzeitig gibt es keinen 100-prozentigen Schutz vor Grenzverletzungen, Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt. Dennoch ist es in vielen Fällen auch möglich zu handeln, bevor "etwas passiert". Der beste Schutz gegen sexualisierte Gewalt sind zunächst Sexualaufklärung und Prävention. Sexualisierter Gewalt lässt sich zudem begegnen, wenn entsprechende Instrumente und Maßnahmen auf institutioneller Ebene verankert sind.

In Kooperation mit dem Hessischen Sozialministerium hat der pro familia Landesverband Hessen Fortbildungen zur Prävention sexualisierter Gewalt konzipiert. Das Angebot richtet sich an Leitungs- und Fachkräfte in Kinderheimen, Jugendwohngruppen und Einrichtungen der Behindertenhilfe in Hessen, die sich als Team weiterbilden wollen. Das Fortbildungsangebot umfasst zwei Basismodule für alle Einrichtungen und jeweils ein spezifisches Angebot für Kinderheime, Jugendwohngruppen und Einrichtungen der Behindertenhilfe. Da das Projekt durch das Hessische Sozialministerium bezuschusst wird, müssen die Einrichtungen nur einen geringen Kostenbeitrag zahlen.

Die Mindestanzahl an Teilnehmenden für eine Veranstaltung sind 12 Personen (außer wenn Ihre Einrichtung weniger als 12 Mitarbeiter*innen hat). Für die Finanzierung der Fortbildung durch das Hessische Sozialministerium ist es nötig, dass eine Teilnehmendenliste an das Hessische Sozialministerium geschickt wird. Ihre Angaben werden vetraulich behandelt.

 

Das ausführliche Programm des Projekts finden Sie hier.