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Hessen – engagiert gegen FGM

 

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind rund 200 Millionen Frauen und Mädchen weltweit von weiblicher Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation – FGM) betroffen. Im Zuge der weltweiten Migrationsbewegung rückt das Thema auch deutschland- und europaweit immer stärker in den Fokus.

Insbesondere Fachkräfte im sozialen, pädagogischen und medizinischen Bereich benötigen hier ein größeres Netzwerk unterstützender Strukturen, um betroffenen und bedrohten Frauen und Mädchen reflektiert und kompetent begegnen zu können. Es gilt, Prävention, Intervention und Versorgung für die Betroffenen zu verbessern.

Das von pro familia Hessen getragene und vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration finanzierte Projekt „Verbesserung von Schutz und Versorgung für Frauen und Mädchen, die in Hessen von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) betroffen oder bedroht sind“, kooperiert mit einem sozio-kulturellen Beirat. Dieser setzt sich aus Nicht-Regierungsorganisationen (NROs) zusammen, die durch ihre Arbeit bereits eine langjährige Expertise zum Thema FGM erworben haben. Zur medizinischen Qualitätssicherung wird das Projekt zudem von der Universitätsklinik Frankfurt am Main, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, wissenschaftlich begleitet.

 

Kooperationspartner / Sozio-kultureller Beirat

Das von pro familia Hessen getragene Projekt kooperiert mit einem sozio-kulturellen Beirat, der sich aus Vertreter*innen nachstehender Nicht-Regierungsorganisationen (NROs) zusammensetzt:

Fortbildungsveranstaltungen

pro familia Hessen bietet ab April 2019 interdisziplinäre Fortbildungsveranstaltungen für Fachkräfte aus dem sozialen und pädagogischen Bereich sowie für Gesundheitspersonal an. Ziel dieser Fortbildungen ist es, das Thema FGM nachhaltig im Berufsalltag der Teilnehmer*innen zu verankern, um reflektiert und kompetent betroffenen Frauen und Mädchen begegnen zu können. So werden bereits präventiv Bewusstseins- und Verhaltensänderungen im sozialen Umfeld der Betroffenen ermöglicht, Schutz im Falle akuter Gefährdung geboten sowie im Bedarfsfall eine zügige und fachkundige medizinische oder therapeutische Behandlung sichergestellt.

Nähere Informationen finden Sie hier:

Fortbildungsveranstaltungen für Fachpersonal aus staatlichen und nicht staatlichen Organisationen

FGM Fortbildungsflyer interdisziplinär

Fortbildungsveranstaltungen für Gesundheitspersonal

Die medizinischen Fachveranstaltungen bieten grundlegende medizinische Informationen zu weiblicher Genitalverstümmelung, deren Risiken sowie zu Behandlungsmöglichkeiten. Zudem erhalten Sie wertvolle Impulse für eine angemessene Unterstützung von betroffenen Frauen und Mädchen – so können Sie in Ihrer Berufspraxis einen emphatischen und kultursensiblen Umgang mit den Betroffenen entwickeln.

Fortbildungstermine

Eine Terminübersicht zu allen im Rahmen des Projektes hessenweit angebotenen Fortbildungsveranstaltungen finden Sie hier:

Fortbildungen für Fachpersonal aus staatlichen und nicht staatlichen Organisationen

04.09.2019: Dietzenbach:​​​​​​
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, genauer Ort wird noch festgelegt
Referentin: Karin Siegelmann von NALA e.V.
Anmeldung bis 20.08.2019 dietzenbach[at]nospamprofamilia.de

16.09.2019: Offenbach:
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, genauer Ort wird noch festgelegt,
Referent*innen:
Olivia Reckmann, FIM-Frauenrecht ist Menschenrecht e.V.; Refrentin Flucht und FGM/C;
Charlotte Njikoufon, FIM-Frauenrecht ist Menschenrecht e.V.; Psychososiale Beraterin für Frauen aus afrikanischen Ländern
Anmeldung bis 02.09.2019 offenbach[at]nospamprofamilia.de

17.09.2019: Gelnhausen:
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Main-Kinzig-Forum, Barbarossastr. 24, 63571 Gelnhausen
Referentin: Kerstin Hesse, LebKom. e.V.; Dipl. Soz.päd. und Anti FGM Fachkraft (Zusatzqual. Wert-Zentrierter Ansatz) mit langjähriger Berufserfahrung im FULDA-MOSOCHO-PROJEKT, Kenia (best-practice)
Anmeldung bis 02.09.2019 an Christiane Zehner schluechtern[at]nospamprofamilia.de
Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlfahrer*innen barrierefrei zugänglich.

25.09.2019: Bad Hersfeld:
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Familienarche, Vitalisstraße 1, 36251 Bad Hersfeld,
Referentin: Kerstin Hesse, LebKom. e.V. Dipl. Soz.päd. und Anti FGM Fachkraft (Zusatzqual. Wert-Zentrierter Ansatz) mit langjähriger Berufserfahrung im FULDA-MOSOCHO-PROJEKT, Kenia (best-practice)
Anmeldung bis 20.09.2019 an maren.colton[at]nospamprofamilia.de.
Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlfahrer*innen barrierefrei zugänglich.

15.10.2019: Fulda:
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Behördenhaus am Schlossgarten, Heinrich-von-Bibra-Platz 5-9, 36037 Fulda
Referentin: Kerstin Hesse, LebKom. e.V.; Dipl. Soz.päd. und Anti FGM Fachkraft (Zusatzqual. Wert-Zentrierter Ansatz) mit langjähriger Berufserfahrung im FULDA-MOSOCHO-PROJEKT, Kenia (best-practice)
Anmeldung bis 30.09.2019 an eike.braehler[at]nospamprofamilia.de
Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlfahrer*innen barrierefrei zugänglich.

30.10.2019: Lauterbach:
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Aula der Sparkasse Lauterbach, Bahnhofstr. 47, 36341 Lauterbach
Referentin:Dr. Tobe Levin von Gleichen, Forward Germany e. V. - Aktion gegen ritualisierte Gewalt, promovierte Literaturwissenschaftlerin und Aktivistin gegen FGM
Anmeldung bis 22.10.2019 an Maren Colton maren.colton[at]nospamprofamilia.de
Die Aula ist für Rollstuhlfahrer barrierefrei zugänglich

Weitere Veranstaltungstermine, Name und Qualifikation der Fortbildner*innen, genaue Veranstaltungsorte, Uhrzeiten, Kontaktadressen für die Anmeldungen sind in Klärung und folgen hier in Kürze.

 

Fortbildungen für Gesundheitspersonal

23.08.2019 in Frankfurt am Main:
15.45-19.30 Uhr, Saalbau Griesheim, Schwarzerlenweg 57, 65933 Frankfurt
Referent*innen:

  • Dr. med. Christian Zerm, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Virgini Wangare-Greiner, Maisha e.V.- African Women in Germany; Dipl. Sozialarbeiterin, Diplom in Ernährungstherapie und Business & Marketing

Anmeldung bis 13.08.2019 an frankfurt-main[at]nospamprofamilia.de

6.11.2019 in Fulda:
Uhrzeit wird noch bekannt gegeben, Behördenhaus am Schlossgarten, Heinrich-von-Bibra-Platz 5-9, 36037 Fulda
Referent*innen

  • Priv.-Doz. Dr. med. Dan mon O’Dey, Facharzt für plastische Chirurgie
  • Kerstin Hesse, LebKom e.V. – Lebendige Kommunikation mit Frauen in ihren Kulturen e.V., Diplom-Sozialpädagogin, Anti-FGM-Fachkraft mit Zusatzqualifikation im WZA (Wert-Zentrierter Ansatz)

Anmeldung bis 22.10.2019 an eike.braehler[at]nospamprofamilia.de
Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlfahrer*innen barrierefrei zugänglich.

18.11.2019 in Limburg

Referent*innen

  • Priv.-Doz. Dr. med. Dan mon O’Dey, Facharzt für plastische Chirurgie
  • Tobe Levin von Gleichen, Forward Germany e.V. – Aktion gegen ritualisierte Gewalt, promovierte Literaturwissenschaftlerin und Aktivistin gegen FGM

Uhrzeit und Ort werden noch bekannt gegeben

Veranstaltungsdauer: jeweils 3 Stunden

Kontaktadressen für die Anmeldungen sind in Klärung und folgen hier in Kürze.

Wissenschaftliche Projektbegleitung

Zur medizinischen Qualitätssicherung wird das Projekt zudem von der Universitätsklinik Frankfurt am Main, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, wissenschaftlich begleitet.

Projektförderung

Das Projekt wird vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gefördert:

Auf einen Blick– die wichtigsten Informationen zum Projekt

Infomappe

Die wichtigsten Informationen rund um das Thema FGM stellen wir für Sie in einer Informationsmappe zusammen.

Kontakt und weitere Informationen

Wünschen Sie weitere Informationen oder haben Sie Fragen zum Projekt dann wenden Sie sich gerne an:

Emanuela Finke, Projektumsetzung/-steuerung,  Mail: emelfi[at]nospamposteo.de

Nora Eisenbarth, interne Projektkoordination, Mail: nora.eisenbarth[at]nospamprofamilia.de, Tel.: 069/ 447 062