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Hilfe zur Familienplanung

Kostenübernahme rezeptpflichtiger Verhütungsmittel

Als erste Kommune in Schleswig-Holstein hat die Stadt Flensburg ein Projekt zur Kostenübernahme ärztlich verordneter Verhütungsmittel für ihre Einwohner*innen  ab 22 Jahren eingerichtet, die staatliche Leistungen erhalten oder ein geringes Einkommen (unterhalb einer festgesetzten Grenze) haben. Für die Umsetzung ist die pro familia-Beratungsstelle Flensburg zuständig. Sie prüft anhand aktueller Bescheide, ob die notwendigen Voraussetzungen vorliegen, nimmt den Kostenvoranschlag oder das Rezept der Arztpraxis entgegen und stellt im positiven Fall eine Bescheinigung aus. Die Betroffenen legen diese bei der Apotheke oder der Arztpraxis vor und müssen dann das Verhütungsmittel nicht bezahlen.

Wie groß der Bedarf ist, bestätigt die hohe Zahl der Anträge. Fast alle AntragstellerInnen beziehen Arbeitslosengeld II und hätten sich vor allem die kostenintensive Verhütung mit Hormonspirale, Implanon oder eine Sterilisation nicht leisten können.

Diese Problematik taucht zunehmend in der Beratung auf. Häufig verweisen ungewollt Schwangere auf die für sie unerschwinglichen Kosten sicherer Verhütungsmittel. Da bislang alle Initiativen auf bundespolitischer Ebene gescheitert sind, haben Kommunen und Kreise vorerst Projekte zur Kostenübernahme geschaffen.

Projekte zur Kostenübernahme in Schleswig-Holstein

Mittlerweile gibt es Projekte in Flensburg, in Norderstedt, in Neumünster, in Kiel, in Lübeck, im Kreis Herzogtum Lauenburg, im Kreis Nordfriesland und in den Kreisen Stormarn und Dithmarschen.

Weitere Informationen und Antragstellung in den pro familia-Beratungsstellen vor Ort:

Auf der Seite der jeweiligen Beratungsstelle finden Sie auch den entsprechenden Flyer.