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Aktuelles

pro familia fordert:

Schwangerschaftsabbrüche entkriminalisieren –

Paragrafen 218 und 219 aus dem Strafgesetzbuch streichen

pro familia Schleswig-Holstein unterstützt den internationalen Aktionstag „safe abortion day“ zur Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und fordert die Streichung der Paragrafen 218 und 219 aus dem Strafgesetzbuch. „Die bestehende Gesetzgebung ist von Bevormundung und Doppelmoral geprägt“, kritisiert Dagmar Steffensen, stv. Geschäftsführerin des Landesverbandes. „Ein Schwangerschaftsabbruch gilt prinzipiell als Straftat gegen das Leben und ist nur unter definierten Ausnahmen erlaubt. Frauen werden ebenso wie das beteiligte medizinische Personal im geltenden Recht kriminalisiert und moralisch diskreditiert.“

Es sei Aufgabe des Staates, das Recht der einzelnen Frau zu schützen. Dafür müssten Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt werden, die selbstbestimmte Familienplanung unter umfassender Achtung von Gesundheit und Menschenwürde ermöglichen. pro familia weist klar daraufhin: Jede Frau hat ein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und selbst bestimmte Familienplanung, und diese dürfen nicht beschnitten werden. „Auch der immer noch bestehende §219a schränkt Frauen in ihrer Informationsfreiheit und ihren Persönlichkeitsrechten unverhältnis-mäßig ein und trägt zu einer ohnehin schon vorhandenden Stigmatierung ungewollt Schwangerer in unserer Gesellschaft bei. Frauen, die sich für einen Abbruch entschieden haben, werden  in einer ohnehin schwierigen Situation zusätzlich belastet“, betont Steffensen.

„Schwangerschaftssabbrüche sollten selbstverständlicher Teil der öffentlichen Gesundheitsversorgung sein. Frauen haben ein Recht auf gute medinzinische Unterstützung in ihrer Wohnortnähe. Doch die Realität sieht anders aus. In vielen Gegenden müssen ungewollt Schwangere einen stundenlangen Weg auf sich nehmen, um zur nächsten Praxis zu gelangen. Dort laufen sie unter Umständen Gefahr, Abtreibungsgegnern*innen zu begegnen. Durch Stigmatisierung und Kriminalisierung sowie mangelnde medizinische Ausbildung schrumpft das bestehende Angebot in ländlich strukturierten Regionen wie Schleswig-Holstein bedrohlich weiter.“

Auch der im Bundestag beschlossene Kompromiss zur Neuregelung des §219a ist nur ein halbherziger Schritt ist. „Das Menschenrecht auf Zugang zu Information über sexuelle Gesundheit, Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch ist nicht vollständig umgesetzt. Die Kriminalisierung von Ärztinnen und Ärzten, die gesellschaftliche Stigmatisierung und Tabuisierung werden fortgesetzt“, so Steffensen. „Die  gemäß der Gesetzesänderung erlaubte Information über den Schwangerschaftsabbruch auf Listen der Bundesärztekammer und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sind keine Lösung. Denn sie werden trotz Pflege immer lückenhaft sein, da angesichts der vorherrschenden Einschüch-terung nur ein Bruchteil der Ärzt*innen eine Meldung dorthin vornehmen wird.“

Am safe abortion day werden in bundesweit über 30 Städten Aktionen für die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen stattfinden, u.a. in Kiel und Hamburg. Gleichzeitig gibt es Aktionen weltweit, in den letzten Jahren in 65 Ländern.

pro familia Schleswig-Holstein, Marienstr. 29-31, 24937 Flensburg, Tel. 04 61 – 90 92 620

lv.schleswig-holstein[at]nospamprofamilia.de

 

pro familia info

pro familia Schleswig-Holstein veröffentlicht zweimal im Jahr einen Newsletter. "pro familia info" informiert Sie über die Arbeit des Landesverbandes, der Beratungsstellen und der spezialisierten Einrichtungen gegen sexuelle und häusliche Gewalt, über Beratungs- und Fortbildungsangebote, Projekte und Aktionen.

Unser Newsletter Juni 2019 informiert Sie über die Themen:

  • Nachfrage nach Beratung und Angeboten zur sexuellen Bildung weiter steigend
  • Über 30.000 Menschen in Schleswig-Holstein erreicht - Jahresbericht 2018
  • Großes Interesse an besonderen Projekten wie "Ziggy zeigt Zähne" und "Tandem Teams"
  • Familienplanung - ein Menschenrecht - pro familia fordert Kostenübernahme von Verhütung - Offenbacher Erklärung
  • Spezialisierte Einrichtungen - Arbeit gegen sexuelle Gewalt - ein weiterer Schwerpunkt des Landesverbandes
  • "Ziggy zeigt Zähne" evaluiert - spezifischer Ansatz des dreigleisigen Präventionsangebots bestätigt
  • Neues Projekt "einfach hören" fördert Inklusion
  • Für die ersatzlose Streichung des §219a
  • Neues aus dem Landesverband

Den Newsletter Juni 2019 finden Sie hier als PDF: pro familia info Juni 2019

Newsletter November 2018 als PDF: pro familia info November 2018

 

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Weitere Informationen: pro familia Schleswig-Holstein

Marienstr. 29-31, 24937 Flensburg, Tel. 04 61 – 90 92 620, Fax 04 61 – 90 92 649

lv.schleswig-holstein[at]nospamprofamilia.de

Mehr als 30.000 Menschen in Schleswig-Holstein geholfen

pro familia Schleswig-Holstein verzeichnet einen deutlichen Anstieg der Beratungszahlen. "2018 hat der Landesverband in seinen 18 Einrichtungen über 30.000 Menschen mit Information und Beratung, sexualpädagogischen Projekten und Veranstaltungen und mit der Arbeit gegen sexuelle und häusliche Gewalt geholfen.

11.011 Personen suchten Rat und Hilfe in den landesweit damals noch 12 (mittlerweile 13) pro familia-Beratungsstellen. Die Teams führten rund 12.150 Beratungen durch, fast 400 mehr als im Vorjahr. Dazu gehören die Schwangerschaftskonfliktberatungen, die mit einer Anzahl von 2.741 um mehr als 10 Prozent zugenommen haben. „Die deutliche Steigerung könnte auf die verstärkte Öffentlichkeitsarbeit von pro familia zurückzuführen sein, in der wir uns deutlich für die ersatzlose Streichung des § 219a StGB, für das Recht der Frau auf Selbstbestimmung und freie Entscheidung ausgesprochen haben“, erklären Landesgeschäftsführer Reiner Johannsen und seine Stellvertreterin Dagmar Steffensen. 

"Unsere Angebote stehen allen Menschen offen, unabhängig von sexueller Orientierung, sozialer und ethnischer Herkunft, Weltanschauung und Religionszugehörigkeit. Es gehört zu den Grundsätzen von pro familia, allen Menschen wertschätzend zu begegnen und mit jedem Anliegen respektvoll und vertraulich umzugehen."

Eine enorme Steigerung der Nachfrage verzeichnet der Landesverband im Bereich der Sexualpädagogik. Mit dem umfangreichen Angebot zur sexuellen Bildung und Prävention haben die Frau-Mann-Teams 16.805 Kinder, Jugendliche, Eltern, Menschen mit Behinderung und Fachkräfte erreicht.

Darüber hinaus bietet pro familia in sechs spezialisierten Einrichtungen gegen sexuelle und häusliche Gewalt Hilfe und Unterstützung für Betroffene, Prävention und Therapie für Täter an. „Die Arbeit mit Menschen, die Gewalt- oder Sexualstraftaten begangen haben oder in Paarbeziehungen gewalttätig geworden sind, ist im Landesverband alles andere als ein Nischenthema“, betont die Geschäftsführung.

Aus der Kieler „Beratungsstelle im Packhaus“, 1995 als bundesweit erste Facheinrichtung für ambulante Täterarbeit gestartet, ist inzwischen die „Forensische Ambulanz pro familia Schleswig-Holstein“ erwachsen, die mit ihren drei Standorten Flensburg, Kiel, Lübeck und einer Außenstelle in Neustadt zu den größten ambulanten Therapieeinrichtungen für Gewalt- und Sexualstraftäter gehört.

Umfangreiche Infos über die Arbeit von pro familia Schleswig-Holstein, über neue Angebote und Projekte finden Sie im Jahresbericht 2018 - hier als PDF: Jahresbericht 2018

Weitere Informationen:

pro familia Schleswig-Holstein

Marienstr. 29-31, 24937 Flensburg, Tel. 04 61 - 90 92 620

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pro familia fordert weiterhin Streichung des §219a StGB

pro familia Schleswig-Holstein lehnt den Ende Februar im Bundestag beschlossenen Kompromiss zur Neuregelung des §219a mit Nachdruck ab. "Die Gesetzesänderung ist ein halbherziger Schritt. Sie setzt das Menschenrecht auf Zugang zu Information über sexuelle Gesundheit, Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch nicht vollständig um und trägt weiterhin zur Kriminalisierung von Ärztinnen und Ärzten bei", kritisiert Dagmar Steffensen, stv. Geschäftsführerin des Landesverbandes.

pro familia fordert daher die ersatzlose Streichung des veralteten §219a StGB. "Die reine Information darüber, wie, wo und durch wen straflose Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt werden, hat grundsätzlich nichts mit Werbung für einen Abbruch zu tun", betont Steffensen. "Leider kursieren in der Öffentlichkeit dazu viele Falschinformationen. Der Schutz für ungeborenes Leben ist bereits im §218/§219 StGB eindeutig gesetzlich geregelt und bleibt auch ohne §219a StGB gesichert."

Die gemäß der Gesetzesänderung erlaubte Information über den Schwangerschaftsabbruch auf Listen der Bundesärztekammer und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sind nach Auffassung von pro familia keine Lösung. "Sie werden trotz Pflege immer lückenhaft sein, da angesichts der vorherrschenden Einschüchterung und Stigmatisierung nur ein Bruchteil der Ärzt*innen eine Meldung dorthin vornehmen wird", so Steffensen.

"Vor allem werden die Frauen, die sich für einen Abbruch entschieden haben, in einer ohnehin schwierigen Situation zusätzlich belastet. Die Gründe für einen Abbruch sind vielfältig. Auch eine optimale Verhütung schützt nicht hundertprozentig. Was auch immer hinter der Entscheidung steht, keine Frau trifft die Entscheidung, schwanger zu bleiben oder nicht, leichtfertig", bekräftigt Steffensen. "Dazu gibt es bereits genügend aussagekräfte Studien."

pro familia weist klar daraufhin: Jede Frau hat ein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und selbst bestimmte Familienplanung, und das darf nicht beschnitten werden. "Der §219a jedoch schränkt Frauen in ihrer Informationsfreiheit und ihren Persönlichkeitsrechten unverhältnismäßig ein und trägt zu einer ohnehin schon vorhandenden Stigmatierung ungewollt schwangerer Frauen in unserer Gesellschaft bei", kritisiert Steffensen.

"Statt ihnen niedrigschwellig, ohne Umwege, medizinisch korrekte Informationen zur Verfügung zu stellen, die sie einfach auf der Webseite der Ärzt*in oder der Klinik abrufen können, wurde nun ein kompliziertes Verfahren mit einer Vielzahl an möglichen Fehlerquellen installiert. Von einer Verbesserung kann also keine Rede sein. Im Gegenteil, die Gesetzesänderung erschwert betroffenen Frauen den Zugang zu Information, beschneidet ihre Grundrechte und stigmatisiert Mediziner*innen, die Abbrüche vornehmen."

pro familia Schleswig-Holstein, Marienstr. 29-31, 24937 Flensburg, Tel. 04 61 – 90 92 620

lv.schleswig-holstein[at]nospamprofamilia.de

Zum Weltfrauentag 2019 hat pro familia Schleswig-Holstein folgende Presseerklärung veröffentlicht - hier als PDF: pro familia fordert Streichung des §219a

 

Familienplanung - ein Menschenrecht für alle

pro familia fordert neue Hilfe zur Familienplanung

Zunehmend verweisen ungewollt Schwangere auf die für sie unerschwinglichen Kosten sicherer Verhütungsmittel. Verhütung darf aber nicht am Geld scheitern. Jeder Mensch hat das Recht, unabhängig von seinem sozialen Status, die Verhütungsmethode zu wählen, die zu ihm passt, größtmögliche Sicherheit bietet und für ihn gesundheitlich verträglich ist.

Seit Inkrafttreten des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes 2004 haben Personen, die Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld beziehen, keine Möglichkeit mehr, eine Hilfe zur Familienplanung zu beantragen. Und die Krankenkassen übernehmen die Kosten für ärztlich verordnete Verhütungsmittel nur für Jugendliche bis zum vollendeten 22. Lebensjahr.

Auf diesen Missstand hat pro familia immer wieder hingewiesen. Der Verband fordert eine bundesweit einheitliche, gesetzlich verankerte Hilfe zur Familienplanung.

Projekte zur Kostenübernahme in Schleswig-Holstein

Mittlerweile gibt es Projekte in Flensburg, in Norderstedt, in Neumünster, in Kiel, in Lübeck, in Geesthacht, im Kreis Herzogtum Lauenburg, im Kreis Nordfriesland und in den Kreisen Stormarn und Dithmarschen. Weitere Informationen zu den Angeboten vor Ort in Ihrer Nähe finden Sie unter Aktuelles auf der Seite: Projekte bieten Hilfe zur Familienplanung

Modellprojekt biko in Lübeck beendet - Hansestadt bewilligt Fortsetzung des Angebots

Die Hansestadt war einer von sieben Standorten, die an dem bundesweiten Modellprojekt "biko – Beratung, Information und Kostenübernahme von Verhütung" des pro familia Bundesverbandes e.V. teilnahmen.

Das Projekt biko, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), soll u.a. zuverlässige Daten für den tatsächlichen Bedarf an einer Kostenübernahme liefern. Diese Erhebung könnte die Grundlage für eine bundesweite Regelung bilden. Neben Lübeck wurden für das Projekt die Standorte Halle (Saale), Recklinghausen, Ludwigsfelde, Saarbrücken, Wilhelmshaven und Erfurt (Altern) ausgewählt. Umfassende Infos zum Modellprojekt "biko": www.biko-verhuetung.de/

Projekte zur Kostenübernahme rezeptpflichtiger Verhütungsmittel

Als erste Kommune in Schleswig-Holstein hat die Stadt Flensburg ein Projekt zur Kostenübernahme ärztlich verordneter Verhütungsmittel für ihre Einwohner*innen ab 22 Jahren eingerichtet, die staatliche Leistungen erhalten oder ein geringes Einkommen (unterhalb einer festgesetzten Grenze) haben. Für die Umsetzung ist die pro familia-Beratungsstelle Flensburg zuständig. Sie prüft anhand aktueller Bescheide, ob die notwendigen Voraussetzungen vorliegen, nimmt den Kostenvoranschlag oder das Rezept der Arztpraxis entgegen und stellt im positiven Fall eine Bescheinigung aus. Die Betroffenen legen diese bei der Apotheke oder der Arztpraxis vor und müssen dann das Verhütungsmittel nicht bezahlen.

Wie groß der Bedarf ist, bestätigt die hohe Zahl der Anträge. Fast alle Antragsteller*innen beziehen Arbeitslosengeld II und hätten sich vor allem die kostenintensive Verhütung mit Hormonspirale, Implanon oder eine Sterilisation nicht leisten können.

Diese Problematik taucht zunehmend in der Beratung auf. Häufig verweisen ungewollt Schwangere auf die für sie unerschwinglichen Kosten sicherer Verhütungsmittel. Da bislang alle Initiativen auf bundespolitischer Ebene gescheitert sind, haben Kommunen und Kreise vorerst Projekte zur Kostenübernahme geschaffen.

Projekte zur Kostenübernahme in Schleswig-Holstein

Mittlerweile gibt es Projekte in Flensburg, in Norderstedt, in Neumünster, in Lübeck, in Geesthacht bzw. im Kreis Herzogtum Lauenburg, im Kreis Nordfriesland und in den Kreisen Stormarn und Dithmarschen.

Weitere Informationen und Antragstellung in den pro familia-Beratungsstellen vor Ort:

Auf der Seite der jeweiligen Beratungsstelle finden Sie auch den entsprechenden Flyer.

Broschüre für Jungen

"Der kleine Kumpel packt aus. Nackte Tatsachen für Jungs"

Was passiert eigentlich in der Pubertät? Wie ist das mit dem Penis? Was kann so ein Kondom?

Antworten auf diese und weitere Fragen finden Jungen in der pro familia-Broschüre mit dem Titel „Der kleine Kumpel packt aus! Nackte Tatsachen für Jungs”. Die Comicfigur der kleine Kumpel begleitet interessierte Jungs in einfacher Sprache und mit ansprechenden Zeichnungen.

Auf 36 Seiten finden Jungen auch bei wenig Lesebegeisterung Wissenswertes zu körperlichen Veränderungen in der Pubertät, zu Verhütung ungewollter Vaterschaft und HIV. Die Broschüre enthält auch Adressen von Beratungsstellen und Internetseiten, die Jugendlichen zuverlässige Informationen zu den Themen Liebe, Freundschaft und Sexualität anbieten.

Die Aufklärungsbroschüre entstand im Rahmen der sexualpädagogischen Arbeit von pro familia Lübeck aus den häufigsten Fragen der Jungen zwischen 10 und 16 Jahren. Für das Konzept und die Inhalte ist das sexualpädagogische Team der pro familia Lübeck verantwortlich. Gestaltung und Illustration stammen von Dennis Lorenz. Die pro familia dankt der Michael-Haukohl-Stiftung, Förderung von Jugendlichen in Bildung, Erziehung und Sport. Sie ermöglichte in Lübeck die Jungenarbeit und die Erstellung dieser Broschüre. 

Sehr gute Bewertung

Die Broschüre 'Der kleine Kumpel packt aus! – Nackte Tatsachen für Jungs' wurde im Mai 2009 von jeweils 30 Hauptschülern und Gymnasiasten im Alter von 12 bis 16 Jahren mit einem ausführlichen Frageprogramm in persönlichen Gesprächen bewertet. Die bundesweit durchgeführte Untersuchung fand bei den Jugendlichen zu Hause statt.

Insgesamt erfährt die Broschüre eine hohe Akzeptanz: 67% der Hauptschüler und 70% der Gymnasiasten urteilen in der Gesamtbewertung mit 'sehr gut' bzw. 'gut'.

Die Ergebnisse zeigen, dass mit dem 'kleinen Kumpel' eine Aufklärungsbroschüre entwickelt wurde, die nicht nur bildungsferne Jungen, sondern auch Gymnasiasten im Alter von 12 bis 16 Jahren kurz und verständlich, trotzdem umfangreich und auf eine angenehm lockere Art und Weise über das Thema Sexualität informiert.

Die Untersuchung wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt. Die Projektleitung wurde dem Alpha-Institut aus Mainz übertragen.

Weitere Infos:

pro familia-Beratungsstelle Lübeck, Tel. 04 51 – 62 33 09, luebeck@profamilia.de

Bestellung

Die Broschüre kann bestellt werden unter jungenbroschuere.de und der-kleine-kumpel-packt-aus.de