Sexualität und Lernbehinderung/geistige Behinderung

BeginnDonnerstag, 01.01.1970, 1.00 Uhr
EndeDonnerstag, 01.01.1970, 1.00 Uhr
Ort Kochsberg Europa-Akademie
Kochsberg 1, Tel. 05651 3394060 , 37276 Meinhard-Grebendorf
Leitung Norbert Koop

Sonder-/Heilpädagoge, Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendhilfe, langjährige Erfahrung in der Begleitung Jugendlicher und erwachsener Menschen mit Behinderung


Petra Winkler

Diplom Sozialpädagogin, Sexualpädagogin, Sexualberaterin, Mitarbeiterin von pro familia Berlin, langjährige Erfahrung in der Beratung und sexualpädagogischen Arbeit zum Thema „Sexualität und Behinderung“.


Ziele/Inhalte

Die sexualpädagogische Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen mit Beeinträchtigungen (Schwerpunkt kognitive Beeinträchtigung) und ihrem Betreuungsumfeld bedarf spezieller Konzepte und Vorgehensweisen. Ziel der Fortbildung ist es, basierend auf dem Menschenrechtsansatz ein konzeptionelles und methodisches Rüstzeug für die rechtebasierte, sexualpädagogische Beratung in Einzel- und Gruppenarbeit zu erlangen.

 

In dieser Fortbildung werden folgende Fragestellungen und Themenfeldern bearbeitet:

  • Konzeptionelle Überlegungen hinsichtlich der Planung von Veranstaltungen und Projekten, der Einbettung des Arbeitsbereiches in der Beratungsstelle, der Zusammenarbeit mit Wohneinrichtungen, Werkstätten, Elternhaus
  • Auseinandersetzung mit den soziosexuellen Erfahrungen und realen Lebensräumen der Jugendlichen und Erwachsenen sowie mit geschlechtsspezifischen Erfahrungen, sexueller Orientierung und Identität
  • Sexualpädagogische Beratung von Personen in verstärkten Abhängigkeitsverhältnissen (z.B. beim Thema Trans*)
  • Welche erprobten sexualpädagogischen Methoden lassen sich auf die Zielgruppe übertragen? Material in leichter Sprache
  • Umgang mit dem Spannungsfeld „Wünsche und Bedürfnisse und Persönlichkeitsrechte der Betroffenen versus Einstellungen/Erwartungen und Aufträge der Bezugspersonen“
  • Anforderungen bezüglich Elternarbeit und Beratung / Schulung von Multiplikator*innen
  • passive und aktive Assistenz / Sexualbegleitung
  • Partnerschaft und Familienplanung, Kinderwunsch und begleitete Elternschaft
  • Grenzverletzung / sexualisierte Gewalt, Täterstrategien und Schutzkonzepte
MethodenFachreferate, Reflexion eigener Motivation zum Thema Sexualität und Behinderung, Gruppendiskussion, Kleingruppenarbeit, Arbeit mit praktischen Erfahrungen der Teilnehmenden und Fallbeispielen.
Zielgruppe
  • Sexualpädagogische Fachkräfte. Die Fortbildung wendet sich an Fachkräfte, die in das Thema neu einsteigen bzw. erste Erfahrungen gesammelt haben. Pädagogische Fachkräfte, die mit Menschen mit Behinderung arbeiten, können ebenfalls teilnehmen.
Zulassungsvoraussetzungen

Die Teilnahme setzt den Besuch der sexualpädagogischen Grundlagenfortbildung des pro familia Bundesverbands oder eine vergleichbare Qualifikation oder eine mehrjährige sexualpädagogische Berufserfahrung. Außerdem wird die Bereitschaft erwartet, die eigene Arbeit vorzustellen und mit Fallbeispielen zu arbeiten.
Für pro familia-Mitarbeiter*innen gilt die Grundkurspflicht.

Teilnahmebeitrag
MitarbeiterInnen der pro familia  € 282,00
MitarbeiterInnen externer Beratungseinrichtungen€ 366,00
FahrtkostenFahrtkosten werden nicht erstattet.
Unterkunft und VerpflegungDie Kosten für Unterkunft und Verpflegung (außer Getränke) in dem gebuchten Tagungshaus werden während des Seminars für alle Teilnehmende übernommen.
AnmeldungDiese Veranstaltung befindet sich derzeit nicht in der Ausschreibung.

HINWEIS

RÜCKTRITTSBEDINGUNGEN

Zu- und Absagen werden erst nach Ende der Anmeldefrist und Durchsicht aller eingegangenen Anmeldungen erteilt.

  1. Absagen sind grundsätzlich nur an den Veranstalter, also den pro familia Bundesverband zu richten.
  2. Absagen vor Ablauf der Anmeldefrist sind kostenfrei.
  3. Bei Absagen nach Erhalt der Zulassung zu einer Fortbildung bis zum 14. Tag vor Kursbeginn (Eingang der Absage beim pro familia Bundesverband) beträgt die Ausfallgebühr 50 Prozent.
  4. Bei Absagen innerhalb 14 Tage vor Kursbeginn ist der volle Teilnahmebeitrag zu zahlen. In Ausnahmesituationen und nach Rücksprache jedoch nur 50 Prozent.
  5. Wenn der freigewordene Platz neu besetzt werden kann, fällt für den/die ursprüngliche TeilnehmerIn nur eine Bearbeitungsgebühr von 20 Prozent an.
  6. Für die Teilnahme einer Ersatzperson ist Rücksprache mit dem pro familia Bundesverband erforderlich.
  7. Bei krankheitsbedingten Absagen entstehen bei Vorlage eines ärztlichen Attestes keine Kosten, sofern das Tagungshaus keine Übernachtungskosten in Rechnung stellt. Sollten uns Stornokosten berechnet werden, müssen diese von der/dem TeilnehmerIn übernommen werden.
Die Fortbildung wird gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln.

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