Paarberatung für Berater*innen im Bereich Paar- und Sexualberatung

BeginnMittwoch, 22.01.2020, 15.00 Uhr
EndeSamstag, 25.01.2020, 14.00 Uhr
Ort
Hoffmanns Höfe
Heinrich-Hoffmann-Straße 3, Tel: 069-6706100, 60528 Frankfurt am Main
Leitung Susanne Oechler

Dipl. Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, pro familia Saarbrücken


Michael Sztenc

Dipl. Psychologe, Paar- und Sexualtherapeut, Sexualpädagoge


Ziele/Inhalte

Die Weiterbildung dient der Erweiterung und Vertiefung der beraterischen Kompetenzen und der Übertragung der in der systemischen Grundausbildung erworbenen Fähigkeiten auf das Setting der Paartherapie. Dazu werden systemtherapeutische Grundlagen um bindungstheoretische und emotionsfokussierte Konzepte ergänzt. Fundierte Kenntnisse und praktisches Anwendungswissen in verschiedenen paarberaterischen Konzepten sollen zur eigenen theoretischen wie praktischen Verortung führen und damit die Sicherheit der beraterischen Praxis erhöhen.
Neben der Beratungskompetenz im Umgang mit emotional schwierigen Themen und Situationen (wie z.B. konflikthafte Paardynamiken, Dreiecksbeziehungen, postmoderne Beziehungsentwürfe) werden Methoden und Techniken der Prozessteuerung vermittelt.

In der Fortbildung werden folgende Themenschwerpunkte gesetzt:

Theorie des Beobachtens

  •  systemische Grundlagen
  •  Besonderheiten des Settings Paartherapie/ -beratung
  •  eigenes Wertesystem und eigene Beziehungserfahrungen
  •  eigenes Kompetenzprofil
  •  paartherapeutische Modelle (differenzierungs- & bindungsorientierte Ansätze)

Paardynamiken

  • Entwicklungsphasen als Paar, als Individuum
  • Wichtige Unterschiede (Status, Bildung, Alter, Gender, sexuelle Orientierung, u.a.)
  • Verschiedene Beziehungs- und Geschlechtermodelle
  • Typische Konfliktmuster (komplementär vs. symmetrisch)
  • Bindungsmuster
  • Ressourcen erkennen und fördern

Dreiecksdynamiken

  • Utilisation der Dynamik
  • Die Nischenfunktion der Außenbeziehung
  • Außenbeziehungen aus der Fülle vs. aus dem Mangel
  • Das Vertrauensdilemma
  • Die Schwierigkeit des Vergebens
  • Potentiale einer Außenbeziehung

Prozesssteuerung

  • Methoden und Techniken in der Paarberatung
  • Selbstregulation und Psychohygiene
  • Emotionsregulation
  •     Metatheorie in verschiedenen Modellen
  •     praktische Umsetzung in der Sitzung
MethodenImpulsreferate, praktisch-methodisches Training in der Kleingruppe, Plenumsarbeit, Rollenspiel, Intervision, Fallbeispiele
Zielgruppe
  • Psycholog*innen
  • BeraterInnen, die in der Paar- und Sexualberatung tätig sind
  • Sozialpädagog*innen
Zulassungsvoraussetzungen

 Die Teilnahme an der Fortbildung setzt folgendes voraus:

  • abgeschlossene (Fach-) Hochschulausbildung in einem der folgenden Grundberufe: Sozialpädagog*in, Pädagog*in, Psycholog*in, Ärztin / Arzt oder vergleichbare Qualifikation
  • Teilnahme am Grundkurs des pro familia Bundesverbands für neue Mitarbeiter*innen
  • Grundausbildung in systemischer Beratung
  • Fortbildung in Paar- und/oder Sexualberatung
  • regelmäßige beraterische Arbeit
  • Bereitschaft zur Selbstreflexion
  • vergleichbare Qualifikation
Teilnahmebeitrag
MitarbeiterInnen der pro familia  € 280,00
MitarbeiterInnen externer Beratungseinrichtungen€ 360,00
Fahrtkosten

Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Unterkunft und Verpflegung

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung im Tagungshaus werden für alle Teilnehmenden übernommen. Getränke außerhalb der Tagungspauschale müssen selbst gezahlt werden.

AnmeldungOnline-Anmeldung
Anmeldeschluss27.10.2019
Infos als Download1_2020_Ausschreibung_Paarberat.pdf (288 Ki)

HINWEIS

RÜCKTRITTSBEDINGUNGEN

Zu- und Absagen werden erst nach Ende der Anmeldefrist und Durchsicht aller eingegangenen Anmeldungen erteilt.

  1. Absagen sind grundsätzlich nur an den Veranstalter, also den pro familia Bundesverband zu richten.
  2. Absagen vor Ablauf der Anmeldefrist sind kostenfrei.
  3. Bei Absagen nach Erhalt der Zulassung zu einer Fortbildung bis zum 14. Tag vor Kursbeginn (Eingang der Absage beim pro familia Bundesverband) beträgt die Ausfallgebühr 50 Prozent.
  4. Bei Absagen innerhalb 14 Tage vor Kursbeginn ist der volle Teilnahmebeitrag zu zahlen. In Ausnahmesituationen und nach Rücksprache jedoch nur 50 Prozent.
  5. Wenn der freigewordene Platz neu besetzt werden kann, fällt für den/die ursprüngliche TeilnehmerIn nur eine Bearbeitungsgebühr von 20 Prozent an.
  6. Bei Absagen zur Teilnahme am pro familia Grundkurs für neue Mitarbeiter*innen innerhalb 14 Tage vor Kursbeginn entstehen Bearbeitungsgebühren von 50 €, wenn der Platz nicht neu besetzt werden kann.
  7. Bei krankheitsbedingten Absagen entstehen bei Vorlage eines ärztlichen Attestes keine Kosten, sofern das Tagungshaus keine Übernachtungskosten in Rechnung stellt. Sollten dem pro familia Bundesverband Stornokosten berechnet werden, müssen diese von der/dem Teilnehmenden übernommen werden.
  8. Für die Teilnahme einer Ersatzperson ist Rücksprache mit dem pro familia Bundesverband erforderlich.

Die Fortbildung wird gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln.


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