Fortbildung für Mitarbeitende der Medizinischen Zentren

BeginnFreitag, 13.04.2018, 9.00 Uhr
EndeFreitag, 13.04.2018, 18.00 Uhr
BesonderheitenBitte in der Anmeldung im freien Feld angeben, ob eine Übernachtung benötigt wird. Ohne Übernachtung reduziert sich der Teilnahmebeitrag. Siehe Ausschreibung.
Ort mk Hotel Rüsselsheim
Mainstraße 4, 65428 Rüsselsheim am Main

https://www.mkhotels.de/de/ruesselsheim/kontakt-und-buchen/anfahrt/ 

Leitung Jutta Bauer

Institut Rüsselsheim (MZ)


ReferentInnen Prof. Dr. Ursula Immenschuh

Pflegewissenschaftlerin, Katholische Hochschule Freiburg


Ziele/Inhalte

Ziel der Fortbildung ist es, die Mitarbeitenden in den Medizinischen Zentren gemeinsam zu den Schwerpunktthemen zu qualifizieren. Die Zentren verstehen sich als Modelleinrichtungen der Gesundheitsversorgung und haben sich hohen medizinischen Standards und einem intensiven psychosozialen Betreuungskonzept verpflichtet. Dabei haben interdisziplinäre Zusammenarbeit und Kooperation nach außen einen besonderen Stellenwert. Mitarbeitende in Zentren sehen sich daher vielfältigen Aufgaben und Fragestellungen gegenüber.           

Leitlinien der konkreten Arbeit sind sowohl das Konzept der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte als auch die Rechte der KlientInnen, denen sich pro familia als Verband verpflichtet hat. In den KlientInnenrechten heißt es unter anderem: KlientInnen haben das Recht auf Würde, also das Recht, mit Freundlichkeit, Respekt und Einfühlsamkeit behandelt zu werden.

Im Kontext der Gesundheitsversorgung und der psychosozialen Betreuung ist das Thema Würde, und in diesem Zusammenhang Scham als Warnung vor einer möglichen Verletzung der Würde und Integrität, eines das alle Arbeitsbereiche in einem medizinischen Zentrum betrifft.

In dieser Fortbildung geht es daher darum, die Scham zu enttabuisieren und kennen zu lernen als eines der schmerzhaftesten, aber auch bedeutsamsten Gefühle. Im nächsten Schritt wird vermittelt, was bei der Scham passiert, welche Schamabwehrformen es gibt und wie wir diese bei uns selber und bei anderen erkennen können. Im dritten Teil geht es darum, wie es ganz praktisch möglich ist, einen menschenwürdigen Umgang zu pflegen und überflüssige Scham zu vermeiden. Dies ist möglich, wenn Anerkennung, Schutz, Zugehörigkeit und Integrität beachtet wird, immer sowohl bei uns selbst als auch bei anderen. Durch die Reflexion von Erlebnissen der Teilnehmenden vor dem Hintergrund schampsychologischer Erkenntnisse ist es möglich, Scham besser zu verstehen und die Handlungsmöglichkeiten zu erweitern- für einen würdevollen Umgang miteinander.

MethodenVortrag und Diskussion, Arbeit in Kleingruppen
Zielgruppe
  • Fachkräfte von pro familia, die in ihrem Arbeitsalltag konkret mit Ratsuchenden arbeiten, sei es im Erstkontakt, in der Beratung, Einzelfallarbeit oder Gruppen.
  • MitarbeiterInnen in einem Familienplanungszentrum, in dem Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt werden
Zulassungsvoraussetzungen
Teilnahmebeitrag
MitarbeiterInnen der pro familia  € 120,00
FahrtkostenFahrtkosten werden nicht erstattet.
Unterkunft und VerpflegungDie Kosten für Unterkunft (Übernachtung vom 12. auf den 13. April 2018) und Vepflegung am 13. April 2018 (außer Getränke außerhalb der Tagungspauschale) im gebuchten Tagungshaus werden während der Fortbildung für alle Teilnehmende übernommen. Das Abendessen ist von den Teilnehmenden selbst zu tragen.
AnmeldungDiese Veranstaltung befindet sich derzeit nicht in der Ausschreibung.
Anmeldeschluss04.12.2017
Infos als Download1_2018_Ausschreibung_med.Zentren.pdf (223 Ki)

HINWEIS

RÜCKTRITTSBEDINGUNGEN

Zu- und Absagen werden erst nach Ende der Anmeldefrist und Durchsicht aller eingegangenen Anmeldungen erteilt.

  1. Absagen sind grundsätzlich nur an den Veranstalter, also den pro familia Bundesverband zu richten.
  2. Absagen vor Ablauf der Anmeldefrist sind kostenfrei.
  3. Bei Absagen nach Erhalt der Zulassung zu einer Fortbildung bis zum 14. Tag vor Kursbeginn (Eingang der Absage beim pro familia Bundesverband) beträgt die Ausfallgebühr 50 Prozent.
  4. Bei Absagen innerhalb 14 Tage vor Kursbeginn ist der volle Teilnahmebeitrag zu zahlen. In Ausnahmesituationen und nach Rücksprache jedoch nur 50 Prozent.
  5. Wenn der freigewordene Platz neu besetzt werden kann, fällt für den/die ursprüngliche TeilnehmerIn nur eine Bearbeitungsgebühr von 20 Prozent an.
  6. Für die Teilnahme einer Ersatzperson ist Rücksprache mit dem pro familia Bundesverband erforderlich.
  7. Bei krankheitsbedingten Absagen entstehen bei Vorlage eines ärztlichen Attestes keine Kosten, sofern das Tagungshaus keine Übernachtungskosten in Rechnung stellt. Sollten uns Stornokosten berechnet werden, müssen diese von der/dem TeilnehmerIn übernommen werden.
Die Fortbildung wird gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln.

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