Arbeit mit Vielfalt

Interkulturell kompetentes Handeln


BeginnDonnerstag, 18.10.2018, 13.00 Uhr
EndeFreitag, 19.10.2018, 17.00 Uhr
BesonderheitenAm ersten Fortbildungstag findet eine Abendeinheit statt. 
Ort Hoffmanns Höfe
Heinrich-Hoffmann-Straße 3, Tel: 069-6706100, 60528 Frankfurt am Main
Leitung Stéphanie Berrut

Diplom-Psychologin, Sexual- und systemische Therapeutin, pro familia Bonn


Silke Ettling

Ethnologin M.A., Interkulturelle Trainerin


Ziele/Inhalte

Im Lübecker Beschluss hat sich pro familia für die Stärkung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte von Menschen mit Migrationshintergrund mit und ohne Fluchterfahrung ausgesprochen. In der Arbeit mit Ratsuchenden will pro familia daher eine diskriminierungssensible Haltung und die dafür notwendigen Kompetenzen der Mitarbeitenden stärken.

Ziel der Fortbildung ist es,

  • interkulturelle Kompetenzen der Teilnehmenden zu stärken,
  • verschiedene Formen der Diskriminierung in unserer Gesellschaft und ihre Verschränkungen aufzuzeigen,
  • Einblicke in psychologische Prozesse zu vermitteln, die wirksam werden, wenn Menschen sich mit „Fremdem“ auseinandersetzen,
  • Teilnehmende dabei zu unterstützen, die Erwartung der Klient*innen und die (eigenen) professionellen Ansprüche zu reflektieren.

Die Fortbildung vermittelt daher ein Grundverständnis des Begriffs ‚Kultur‘ und seiner Wirkung in der Arbeit mit Klient*innen. Dabei spielen die Perspektiven der Teilnehmenden auf sich selbst, auf Erfahrungen mit Differenzen und bestehende Machtverhältnisse eine Rolle. Die Inhalte werden auf die spezifischen pro familia Arbeitsbereiche und Themen bezogen. Ein fachlicher und kollegialer Austausch unter den Teilnehmenden ist integraler Bestandteil der Fortbildung.

Es werden daher folgende Inhalte behandelt:

  • Kultur, was ist das eigentlich?
  • Was uns in der Auseinandersetzung mit dem ‚Fremden‘ so umtreibt: Werte, Emotionen, ‚das Ungewohnte‘
  • ‚Wir und die anderen‘: unser Blick auf die Welt
  • Machtverhältnisse und ihre Bedeutung für die Arbeit bei pro familia
  • Kommunikation und Sprache
  • Migrationssensibles Handeln in den Arbeitsbereichen von pro familia
MethodenDie Arbeitsweisen der Fortbildung sind personen-, prozess- und handlungsorientiert. Es kommt ein Mix aus Input und an-geleiteten Übungen im Plenum und Kleingruppen zum Einsatz. Ausgangspunkt ist das eigenen Erleben und der Austausch mit anderen, um zu Handlungsansätzen für den Arbeitsalltag zu kommen.
Zielgruppe
  • Fachkräfte von pro familia, die in ihrem Arbeitsalltag konkret mit Ratsuchenden arbeiten, sei es im Erstkontakt, in der Beratung, Einzelfallarbeit oder Gruppen.
Zulassungsvoraussetzungen

Neugier und Offenheit, Bereitschaft zur Selbstreflexion, Teilnahme an der gesamten Fortbildung, Teilnahme am Grundkurs für neue Mitarbeiter*innen des pro familia Bundesverbands wird vorausgesetzt.

Teilnahmebeitrag
MitarbeiterInnen der pro familia  € 150,00
FahrtkostenFahrtkosten werden nicht erstattet.
Unterkunft und VerpflegungDie Kosten für Unterkunft und Verpflegung (außer Getränke außerhalb der Tagungspauschale) im gebuchten Tagungshaus werden während der Fortbildung für alle Teilnehmenden übernommen.
AnmeldungDiese Veranstaltung befindet sich derzeit nicht in der Ausschreibung.
Infos als Download2_2018_Ausschreibung_arbeiten_mit_Vielfalt.pdf (238 Ki)

HINWEIS

RÜCKTRITTSBEDINGUNGEN

Zu- und Absagen werden erst nach Ende der Anmeldefrist und Durchsicht aller eingegangenen Anmeldungen erteilt.

  1. Absagen sind grundsätzlich nur an den Veranstalter, also den pro familia Bundesverband zu richten.
  2. Absagen vor Ablauf der Anmeldefrist sind kostenfrei.
  3. Bei Absagen nach Erhalt der Zulassung zu einer Fortbildung bis zum 14. Tag vor Kursbeginn (Eingang der Absage beim pro familia Bundesverband) beträgt die Ausfallgebühr 50 Prozent.
  4. Bei Absagen innerhalb 14 Tage vor Kursbeginn ist der volle Teilnahmebeitrag zu zahlen. In Ausnahmesituationen und nach Rücksprache jedoch nur 50 Prozent.
  5. Wenn der freigewordene Platz neu besetzt werden kann, fällt für den/die ursprüngliche TeilnehmerIn nur eine Bearbeitungsgebühr von 20 Prozent an.
  6. Für die Teilnahme einer Ersatzperson ist Rücksprache mit dem pro familia Bundesverband erforderlich.
  7. Bei krankheitsbedingten Absagen entstehen bei Vorlage eines ärztlichen Attestes keine Kosten, sofern das Tagungshaus keine Übernachtungskosten in Rechnung stellt. Sollten uns Stornokosten berechnet werden, müssen diese von der/dem TeilnehmerIn übernommen werden.
Die Fortbildung wird gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln.

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