Grundlagen der Sozial- und Konfliktberatung bei Schwangerschaft, Kurs 65

Dreiteilige Fortbildung


BeginnMittwoch, 11.09.2019, 15.00 Uhr
EndeSamstag, 30.11.2019, 13.00 Uhr
Besonderheiten

Teil 1
Beginn:
Mittwoch, 11. September 2019, 15.00 Uhr
Ende: Samstag, 14. September 2019, 13.00 Uhr


Teil 2
Beginn: Mittwoch, 16. Oktober 2019, 15.00 Uhr
Ende: Samstag, 19. Oktober 2019, 13.00 Uhr


Teil 3
Beginn:
Mittwoch, 27. November 2019, 15.00 Uhr
Ende: Samstag, 30. November 2019, 13.00 Uhr




Ort
Kochsberg Europa-Akademie
Kochsberg 1, Tel. 05651 3394060 , 37276 Meinhard-Grebendorf
Leitung Sabine Hönnige, pro familia Heilbronn

Dipl.-Soz.päd.(FH), Ausbilderin für Personzentrierte Beratung (GwG), Schwangerschaftsberaterin, Leitung pro familia Heilbronn


Margit Bay, pro familia Heilbronn

Dipl.-Soz.päd. (FH), Personzentrierte Beraterin (GwG), Schwangerschaftsberaterin, pro familia Heilbronn


ReferentInnen Dr. Hans Georg Koch, Max-Planck- Institut für Ausländisches und Internationales Strafrecht, Freiburg

Dr. Christiane Tennhardt

Gynäkologin, Berlin


Tanja Keil/Silke Mandler, Regierungspräsidium Gießen

Karin Colli-Sauerbrey

Rechtsanwältin, Fachanwältin für Sozialrecht, Coburg


Ziele/Inhalte

Generelles Ziel der Fortbildung ist die Erweiterung der –  von der Berufsausbildung der Teilnehmenden her in Grundzügen vorausgesetzten – Beratungskompetenz unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen, die in der Schwangerschaftskonfliktberatung gegeben sind.

Im ersten Teil werden durch Fachreferate juristische, sozialrechtliche und medizinische Kenntnisse vermittelt, die wesentliche Voraussetzungen für die gesetzlich vorgeschriebene soziale und medizinische Beratung sind. Es soll die Auseinandersetzung mit der eigenen Standortbestimmung und die Sensibilisierung für die Beratung im Spannungsfeld zwischen strafrechtlich verankerter Pflichtberatung und dem Fachverständnis für psychosoziale Beratung im Kontext sexueller und reproduktiver Rechte stattfinden.

Im zweiten Teil werden die Kenntnisse der Systematik der sozialrechtlichen Beratung vertieft. In Fachreferaten werden u.a. das Sozialhilferecht und das Verfahren zur Regelung zur Vertraulichen Geburt behandelt. Es werden die Ziele, Hintergründe und rechtlichen Auswirkungen des Gesetzes behandelt. Die Übertragung des Gelernten in den beruflichen Alltag wird reflektiert und in Rollenspielen eingeübt, aufgetauchte Fragen erörtert.

Der dritte Teil soll die Berater*innen für den Umgang mit den besonderen Bedingungen dieser Beratung vorbereiten. Eine wichtige Komponente ist in diesem Kontext die Entwicklung einer eigenen beraterischen Haltung. Dafür werden diese besonderen Bedingungen aus Sicht der Klientin und aus Berater*innensicht beleuchtet, verschiedene Methoden der Gesprächsführung und Techniken vorgestellt und geübt. Dies schließt die berufsbezogene Selbstreflexion darüber ein, wann und wie eigene Einstellungen und Wertehaltungen in die Beratung einfließen können.

MethodenFachreferate, Falldarstellungen, Arbeitsgruppen, Gruppengespräche, Rollenspiele, Elemente aus der Gesprächsführung, Berücksichtigung der eigenen Biographie, berufsbezogene Selbstreflexion
Zielgruppe
  • Insbesondere neu eingestellte Fachkräfte, die die Schwangerschaftsberatung nach dem derzeit geltenden Recht durchführen.
Zulassungsvoraussetzungen

Nach Übereinkunft zwischen dem Bundesverband und den pro familia Landesverbänden wird für die Beschäftigten, die Schwangerschaftskonfliktberatung durchführen, vorausgesetzt:

  • eine abgeschlossene (Fach-) Hochschulausbildung als Sozialarbeiter*in oder Pädagog*in oder Psycholog*in oder eine vergleichbare Qualifikation oder eine abgeschlossene Ausbildung als Ärztin/Arzt oder Hebamme

     

    Für die Teilnahme an der Fortbildung wird vorausgesetzt:
  • bereits einige Monate Praxis in Schwangerschaftskonfliktberatung und/oder anderen Gebieten der psychosozialen Beratung
  • Einführung der neue Mitarbeiter*in in das Arbeitsgebiet, mindestens in Form von Hospitationen.
  • psychosoziale Beratungskompetenz in Grundzügen (z.B. durch einschlägige Seminare oder Kurse, die sie während des Studiums belegt hatten - und/oder in ihrer bisherigen Berufspraxis erworben haben.)
  • aktive Mitarbeit und die Bereitschaft zur Selbstreflexion
  • Für pro familia Mitarbeiter*innen die Absolvierung des Grundkurses für neue Mitarbeiter*innen
Teilnahmebeitrag
MitarbeiterInnen der pro familia  € 615,00
MitarbeiterInnen externer Beratungseinrichtungen€ 768,00
Fahrtkosten

Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Unterkunft und Verpflegung

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung im Tagungshaus werden für alle Teilnehmenden übernommen. Getränke außerhalb der Tagungspauschale müssen selbst gezahlt werden.

AnmeldungOnline-Anmeldung
Anmeldeschluss17.05.2019
Infos als Download2019_Ausschreibung_219_kurs65.pdf (245 Ki)

HINWEIS

RÜCKTRITTSBEDINGUNGEN

Zu- und Absagen werden erst nach Ende der Anmeldefrist und Durchsicht aller eingegangenen Anmeldungen erteilt.

  1. Absagen sind grundsätzlich nur an den Veranstalter, also den pro familia Bundesverband zu richten.
  2. Absagen vor Ablauf der Anmeldefrist sind kostenfrei.
  3. Bei Absagen nach Erhalt der Zulassung zu einer Fortbildung bis zum 14. Tag vor Kursbeginn (Eingang der Absage beim pro familia Bundesverband) beträgt die Ausfallgebühr 50 Prozent.
  4. Bei Absagen innerhalb 14 Tage vor Kursbeginn ist der volle Teilnahmebeitrag zu zahlen. In Ausnahmesituationen und nach Rücksprache jedoch nur 50 Prozent.
  5. Wenn der freigewordene Platz neu besetzt werden kann, fällt für den/die ursprüngliche TeilnehmerIn nur eine Bearbeitungsgebühr von 20 Prozent an.
  6. Bei Absagen zur Teilnahme am pro familia Grundkurs für neue Mitarbeiter*innen innerhalb 14 Tage vor Kursbeginn entstehen Bearbeitungsgebühren von 50 €, wenn der Platz nicht neu besetzt werden kann.
  7. Bei krankheitsbedingten Absagen entstehen bei Vorlage eines ärztlichen Attestes keine Kosten, sofern das Tagungshaus keine Übernachtungskosten in Rechnung stellt. Sollten dem pro familia Bundesverband Stornokosten berechnet werden, müssen diese von der/dem Teilnehmenden übernommen werden.
  8. Für die Teilnahme einer Ersatzperson ist Rücksprache mit dem pro familia Bundesverband erforderlich.

Die Fortbildung wird gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln.


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