Sexpäd Spezial

Einstehen für sexuelle Bildung und Selbstbestimmung – auch bei Gegenwind


BeginnDonnerstag, 12.03.2020, 13.00 Uhr
EndeFreitag, 13.03.2020, 15.30 Uhr
Ort
Hoffmanns Höfe
Heinrich-Hoffmann-Straße 3, Tel: 069-6706100, 60528 Frankfurt am Main
Leitung Silke Moritz, pro familia Hamburg

Dipl.-Soz. Pädagogin, Sexualpädagogin (gsp), pro familia Hamburg


ReferentInnen Prof. Dr. Susanne Maurer, Universtität Marburg

Forschungsprojekt „KRisE der GeschlechterVERhältnisSE? Anti-Feminismus als Krisenphänomen mit gesellschaftsspaltendem Potenzial“ (REVERSE)


Lisa Gutsche, Gegenargument

Ziele/Inhalte

Ziel der Fortbildung ist es, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu aktuellen sexualpädagogischen Themen und ein fachliches Diskussionsforum zur Verfügung zu stellen. Im Fokus der Veranstaltung steht die Aufgabe in der sexualpädagogischen Praxis, sich für die Förderung sexueller Selbstbestimmung einzusetzen. Die Herausforderung in der aktuellen gesellschaftlichen Situation ist es, mit Positionen umzugehen, die sexuelle und reproduktive Rechte in Frage stellen. Hierzu finden Inputs und Möglichkeiten des fachlichen Austausches statt, die die Handlungssicherheit und Positionierung als sexualpädagogische Fachkraft unterstützen.      

Prof. Dr. Susanne Maurer wird einen Einblick in das Forschungsprojekt „KRisE der GeschlechterVERhältnisSE? Anti-Feminismus als Krisenphänomen mit gesellschaftsspaltendem Potenzial“ (REVERSE) geben. Sie betreute die Fallstudie „Sexualpädagogik: Der Kampf um sexuelle Bildung als Krisenphänomen“.

Um den Herausforderungen der Angriffe auf sexuelle Bildung, die sich für Selbstbestimmung und Vielfalt einsetzt, wirkungsvoller begegnen zu können, soll in einem Argumentationstraining gegen antifeministische Angriffe auf Sexualpädagogik und sexuelle Bildung konkret geübt werden sich zu positionieren. Das Training bietet mit einer Mischung aus fachlichen Inputs und interaktiven Übungen die Möglichkeit, Handlungsoptionen zu erkennen und die eigenen Argumentationen zu stärken. Ziel ist es, souveräner auf antifeministische und vielfaltsfeindliche Aussagen zu reagieren.

Im Programm sind weitere Formate vorgesehen, die das Einbringen der Perspektive und Expertise der Teilnehmenden sowie einen Erfahrungsaustausch anhand von beispielhaften Themen aus der praktischen Arbeit ermöglichen. Eine aktive Beteiligung ist ausdrücklich gewünscht. Dazu erhalten die Teilnehmenden vor der Veranstaltung weitere Informationen.

MethodenFachreferat und Input, Übungen aus dem Bereich Argumenta-tionstraining, interaktive Methoden für fachlicher Austausch
Zielgruppe
  • Sexualpädagogische Fachkräfte, die über Berufserfahrung und Grundlagenwissen verfügen
Zulassungsvoraussetzungen

Für die Teilnahme an der Fortbildung wird vorausgesetzt:

  • sexualpädagogische Berufserfahrung,
  • Teilnahme an der Fortbildung Grundlagen sexualpädagogischer Arbeit oder vergleichbarer grundlegender Qualifizierungen,
  • Bereitschaft zum aktiven Einbringen eigener Erfahrungen, Diskussionsbeiträge und Themen,
  • Bereitschaft zur Selbstreflexion.
  • Für pro familia MitarbeiterInnen besteht die Grundkurspflicht.
Teilnahmebeitrag
MitarbeiterInnen der pro familia  € 150,00
Fahrtkosten

Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Unterkunft und Verpflegung

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung (außer Getränke) in der gebuchten Tagungsstätte sind im Teilnahmebeitrag enthalten.

AnmeldungDiese Veranstaltung befindet sich derzeit nicht in der Ausschreibung.
Anmeldeschluss01.02.2020
Infos als Download1_2020_Ausschreibung_Sexpaed_Spezial.pdf (239 Ki)

RÜCKTRITTSBEDINGUNGEN

Zu- und Absagen werden erst nach Ende der Anmeldefrist und Durchsicht aller eingegangenen Anmeldungen erteilt.

  1. Absagen sind grundsätzlich nur an den Veranstalter, also den pro familia Bundesverband zu richten.
  2. Absagen vor Ablauf der Anmeldefrist sind kostenfrei.
  3. Bei Absagen nach Erhalt der Zulassung zu einer Fortbildung bis zum 14. Tag vor Kursbeginn (Eingang der Absage beim pro familia Bundesverband) beträgt die Ausfallgebühr 50 Prozent.
  4. Bei Absagen innerhalb 14 Tage vor Kursbeginn ist der volle Teilnahmebeitrag zu zahlen. In Ausnahmesituationen und nach Rücksprache jedoch nur 50 Prozent.
  5. Wenn der freigewordene Platz neu besetzt werden kann, fällt für den/die ursprüngliche TeilnehmerIn nur eine Bearbeitungsgebühr von 20 Prozent an.
  6. Bei Absagen zur Teilnahme am pro familia Grundkurs für neue Mitarbeiter*innen innerhalb 14 Tage vor Kursbeginn entstehen Bearbeitungsgebühren von 50 €, wenn der Platz nicht neu besetzt werden kann.
  7. Bei krankheitsbedingten Absagen entstehen bei Vorlage eines ärztlichen Attestes keine Kosten, sofern das Tagungshaus keine Übernachtungskosten in Rechnung stellt. Sollten dem pro familia Bundesverband Stornokosten berechnet werden, müssen diese von der/dem Teilnehmenden übernommen werden.
  8. Für die Teilnahme einer Ersatzperson ist Rücksprache mit dem pro familia Bundesverband erforderlich.

Corona-bedingte Änderungen der Veranstaltung

Aufgrund der Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mussten seit März 2020 auch Fortbildungsveranstaltungen des pro familia Bundesverbandes abgesagt werden oder kurzfristig als Online-Veranstaltung stattfinden. Es ist derzeit nicht auszuschließen, dass es auch in der zweiten Jahreshälfte 2020 und darüber hinaus zu kurzfristigen Absagen oder Änderungen der Veranstaltung kommen kann, wenn seitens der Behörden Veranstaltungen und Reisetätigkeiten erneut oder weiterhin eingeschränkt werden.

Dennoch planen wir aktuell Präsenz-Fortbildungsveranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte, für die Sie sich verbindlich anmelden können. Sollten die Fortbildungen aufgrund der Ausbreitung des Virus nicht wie geplant stattfinden können, wird im Einzelfall geprüft, ob die Veranstaltung entfallen muss oder ggfs. Online-Alternativen geplant werden können. Diese Entscheidung ist abhängig von Terminkapazitäten der Trainer*innen und Tagungshäuser sowie der Inhalte und Methoden der Fortbildung. Sollte es notwendig sein, die Fortbildung online stattfinden zu lassen, verringert dies den Teilnahmebetrag nicht, da uns durch die technischen Voraussetzungen und den Mehraufwand der Trainer*innen Mehrkosten entstehen.

Die Fortbildung wird gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln.


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