Psychosoziale Beratung bei Pränataldiagnostik

BeginnMontag, 28.10.2019, 13.30 Uhr
EndeDonnerstag, 31.10.2019, 14.30 Uhr
Ort
Hoffmanns Höfe
Heinrich-Hoffmann-Straße 3, Tel: 069-6706100, 60528 Frankfurt am Main
Leitung Barbara Ernst, pro familia LV Niedersachsen

Ärztin, Beraterin und Trauerbegleiterin, pro familia Landesverband Niedersachsen


ReferentInnen Dr. med. Friderike Fornoff

Frauenärztin und Pränataldiagnostikerin, Frankfurt am Main


Dr. iur. Carina Dorneck M.mel., Universität Halle-Wittenberg

Juristin und M.mel. (Master of Medicine, Ethics and Law), Universität Halle-Wittenberg


Monika Schindler, Bundesverband Kinderkrankenpflege

Kinderkrankenschwester, Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland


Tatjana Ohlig, Verein Trauernde Eltern und Kinder Rhein-Main

Trauerbegleiterin, Verein Trauernde Eltern und Kinder Rhein-Main


Ziele/Inhalte

Die Fortbildung soll insbesondere Berater*innen der Schwangerschaftsberatungsstellen für die psychosoziale Beratung vor, während und nach Inanspruchnahme pränataldiagnostischer Methoden qualifizieren. Sie vermittelt medizinisches Grundwissen über pränataldiagnostische Methoden und Diagnosen, informiert über zentrale juristische Aspekte und beleuchtet den gesellschaftlichen Kontext von Pränataldiagnostik. Im Zentrum steht außerdem die beraterische Handlungskompetenz – etwa in Bezug auf Krisenintervention, Paardynamik und dem Umgang mit Trauer. Die Fortbildung ermöglicht außerdem eine Auseinandersetzung mit ethischen Aspekten dieser Beratung.

Die Fortbildung beinhaltet folgende Themenbereiche:

  • Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
  • Vermittlung medizinischer Grundlagen
  • Vermittlung juristischer Grundlagen
  • Beraterische Handlungskompetenz vor und während der Inanspruchnahme von PND
  • Psychosoziale Beratung nach PND
  • Reflexion eigener Erfahrungen, Werte und Grundhaltungen
  • Kooperation und Netzwerke
MethodenInputreferate, praktisch-methodisches Training anhand konkreter Fallbeispiele, Kleingruppenarbeit, Plenumsdiskussion, berufsbezogene Selbstreflexion.
Zielgruppe
  • Sozialpädagog*innen, Psycholog*innen sowie Berater*innen aus anderen Berufsgruppen, die in er Schwangerschaftsberatung tätig sind.
Zulassungsvoraussetzungen

Die Teilnahme an der Fortbildung setzt folgendes voraus:

  • abgeschlossene (Fach-) Hochschulausbildung in einem der folgenden Grundberufe: Diplom-Sozialpädagog*in, Diplom-Sozialarbeiter*in, Diplom-Pädagog*in, Diplom-Psycholog*in, Hebamme oder vergleichbare Qualifikation
  • Teilnahme an der Fortbildung „Grundlagen der Sozial- und Konfliktberatung bei Schwangerschaft“ oder vergleichbarer Qualifikationen
  • regelmäßige beraterische Arbeit
  • Bereitschaft zur Selbstreflexion
  • Für pro familia Mitarbeiter*innen: Teilnahme am Grundkurs des pro familia Bundesverbands für neue Mitarbeiter*innen
Teilnahmebeitrag
MitarbeiterInnen der pro familia  € 280,00
MitarbeiterInnen externer Beratungseinrichtungen€ 360,00
Fahrtkosten

Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Unterkunft und Verpflegung

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung im Tagungshaus werden für alle Teilnehmenden übernommen. Getränke außerhalb der Tagungspauschale müssen selbst gezahlt werden.

AnmeldungDiese Veranstaltung befindet sich derzeit nicht in der Ausschreibung.
Anmeldeschluss14.06.2019
Infos als Download2019_Ausschr._PND.pdf (321 Ki)

HINWEIS

RÜCKTRITTSBEDINGUNGEN

Zu- und Absagen werden erst nach Ende der Anmeldefrist und Durchsicht aller eingegangenen Anmeldungen erteilt.

  1. Absagen sind grundsätzlich nur an den Veranstalter, also den pro familia Bundesverband zu richten.
  2. Absagen vor Ablauf der Anmeldefrist sind kostenfrei.
  3. Bei Absagen nach Erhalt der Zulassung zu einer Fortbildung bis zum 14. Tag vor Kursbeginn (Eingang der Absage beim pro familia Bundesverband) beträgt die Ausfallgebühr 50 Prozent.
  4. Bei Absagen innerhalb 14 Tage vor Kursbeginn ist der volle Teilnahmebeitrag zu zahlen. In Ausnahmesituationen und nach Rücksprache jedoch nur 50 Prozent.
  5. Wenn der freigewordene Platz neu besetzt werden kann, fällt für den/die ursprüngliche TeilnehmerIn nur eine Bearbeitungsgebühr von 20 Prozent an.
  6. Bei Absagen zur Teilnahme am pro familia Grundkurs für neue Mitarbeiter*innen innerhalb 14 Tage vor Kursbeginn entstehen Bearbeitungsgebühren von 50 €, wenn der Platz nicht neu besetzt werden kann.
  7. Bei krankheitsbedingten Absagen entstehen bei Vorlage eines ärztlichen Attestes keine Kosten, sofern das Tagungshaus keine Übernachtungskosten in Rechnung stellt. Sollten dem pro familia Bundesverband Stornokosten berechnet werden, müssen diese von der/dem Teilnehmenden übernommen werden.
  8. Für die Teilnahme einer Ersatzperson ist Rücksprache mit dem pro familia Bundesverband erforderlich.

Die Fortbildung wird gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln.


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