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Aktuelles

Eröffnung der neuen Geschäftsstelle des pro familia Landesverbandes

Wir laden ein zur Eröffnung  der neuen Geschäftsstelle des pro familia Landesverbandes am 10. Dezember 2018 in die neuen Räume in der Königsstr. 2 in Stuttgart ein.

Aus Anlass des  70.Jahrestages der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 10. Dezember 2018 hält Frau Katrin Frank, Referentin des PARITÄTISCHEN Gesamtverbandes, Berlin, einen Vortrag zum  Thema „Frauenrechte in Gefahr“  Beginn ist um 15:30 Uhr. (Anmeldung erforderlich)

Im Anschluss werden wir den Landtagsabgeordneten Frau Stefanie Seemann MdL (in Vertretung des sozialpolitischen Sprechers der Landtagsfraktion der Grünen), Frau Dorothea Wehinger MdL, Frauen- sowie Familien- und Kinderpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der Grünen sowie Frau Sabine Wölfle MdL, Sprecherin für Sozialpolitik, Frauen- und Gleichstellungspolitik der Landtagsfraktion der SPD,  symbolisch die Menschenrechte übereichen, damit sie sich weiterhin für Umsetzung der Frauenrechte und der sexuellen und reproduktiven Rechte stark machen.

Erneute Belagerung von Beratungsstellen - Respektlos im Namen Gottes

Papst Franziskus vergleicht Abtreibung mit Auftragsmord, Beratungsstellen werden tyrannisiert, gegen den "Babycaust" wird demonstriert – Frauen, die abtreiben wollen, geraten zunehmend unter Druck. Und ebenso die, die ihnen helfen.

Vom 26.September bis zum 4. November 2018 stehen erneut Gegner*innen reproduktiver Selbst-bestimmung gegenüber dem Gebäude von pro familia Pforzheim, um gegen Schwangerschafts-abbrüche zu demonstrieren. Sie nennen es Gebetsmahnwachen. Eine unzumutbare Belagerung, die das Recht der Frauen auf eine vertrauliche und anonyme Beratung aushebelt und sie einem Spieß-rutenlauf aussetzt. Auch Frankfurt, Wiesbaden und München sind betroffen. pro familia fordert Schutzzonen von 150 Metern um Beratungsstellen. Lesen Sie den Artikel von Johanna Henkel-Waidhofer:

https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/395/schutz-vor-lebensschuetzerinnen-5424.html

 

Hilfen für Schwangere in Not - Vertrauliche Geburt

Schwanger und keiner darf es erfahren? Sie müssen nicht allein bleiben mit Ihrer Angst, oder Ihr Kind heimlich, ohne medizinische Begleitung zur Welt bringen. Seit dem 1.5.2014 ist es durch ein neues Gesetz möglich, vertraulich zu entbinden. Scheuen Sie sich nicht und wenden Sie sich an eine unserer Beratungsstellen.
Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.geburt-vertraulich.de oder über das kostenlose Hilfetelefon "Schwangere in Not - anonym und sicher" unter der Nummer 0800 40 40 020. Es ist rund um die Uhr erreichbar und hilft in mehreren Sprachen.

 

Hilfe bei sexuellem Mißbrauch - Infoportal "Trau dich!"

Um Kinder besser vor Übergriffen zu schützen, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die bundesweite Initiative "Trau dich!" zur Prävention des sexuellen Kindesmißbrauchs gestartet. Kinder können sich direkt an das Onlineportal "Trau dich!" wenden: www.trau-dich.de

 

Pille danach endlich auch in Deutschland rezeptfrei

Kostenfreie Abgabe an Frauen unter 20 Jahren bleibt an ärztliches Rezept gebunden

 Pille vergessen, Kondom gerissen - es gibt viele Gründe, warum nach einer sexuellen Begegnung plötzlich die Sorge um eine ungewollte Schwangerschaft im Raum steht. Zum Glück bedeutet das nun keinen Hindernislauf mehr, um die Pille danach zu bekommen, denn sie ist seit 15. März 2015 auch in Deutschland rezeptfrei erhältlich.

pro familia Baden-Württemberg freut sich über diese Entwicklung, denn langjährige Erfahrungen zeigen, dass die rezeptfreie Vergabe unbedenklich ist - selbst bei minderjährigen Frauen.

Frauen unter 20 Jahren können die Pille danach kostenfrei erhalten, wenn Sie dafür ein ärztliches Rezept vorlegen. So begrüßenswert die Kostenbefreiung für junge Frauen ist, hier sind Nachbesserungen notwendig. pro familia setzt sich für einen unbürokratischen, direkten Abrechnungsweg zwischen Apotheken und Krankenkassen ein. Denn der wichtigste Vorteil der rezeptfreien Vergabe der Pille danach ist, möglichst schnell und unkompliziert nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr handeln zu können. Wenn junge Frauen erst einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen müssen, geht dieser Vorteil verloren.

Weitere Informationen zur Pille danach finden Sie hier.