pro familia magazin 01/08

Sexuelle Gesundheit und Selbstbestimmung

 

Aus dem Inhalt

  • Chlamydienscreening in Deutschland und viele offene Fragen – Sexuelle Gesundheit ist mehr als –Fortpflanzungsfähigkeit. Seit dem 1.1.2008 gibt es ein Screeningprogramm für Chlamydien in Deutschland. In diesem Beitrag wird untersucht, ob und unter welchen Bedingung es erfolgreich zur Senkung der Infektionsrate beitragen kann.
  • Anhaltende Kontroverse um die HPV-Impfung – Zahlreiche Fragen noch ungeklärt Der Nutzen der HPV-Impfung kann bis heute nicht zweifelsfrei belegt werden, zwei Todesfälle mit unklarer Ursache sorgten in diesem Zusammenhang für zusätzliche Irritation. Die Autorinnen berichten über die Hintergründe und benennen zahlreiche ungeklärte Fragen. Artikel als pdf-Dokument
  • Tests ohne Ende? Individuelle Gesundheits-Leistungen (IGeL) im Blick – Der Katalog der „Individuellen Gesundheits-Leistungen“ umfasst inzwischen rund 330 Offerten, mit oft zweifelhaftem Nutzen. Ein Überblick über die Angebote im Bereich sexueller und reproduktiver Gesundheit.
  • Selbstbestimmung und Pränataldiagnostik – Schwangere Frauen in der Entscheidungsfalle. Gentests sollen das Krankheitsrisiko für den Nachwuchs einschätzen. Sowohl die Tests als auch die dazugehörige medizinische Beratung haben jedoch ihre Tücken, meint die Autorin des folgenden Artikels, denn sie machten Frauen verantwortlich und bürdeten ihnen unmögliche Entscheidungen auf.
  • Pränataldiagnostik zwischen Therapie & Selektion – Gesellschaftliche Erwartungen und individuelle –Verantwortung. Pränataldiagnostik und Fortpflanzungsmedizin werfen vielfältige Fragen nach Gesundheit, Krankheit und Behinderung, nach Lebensqualität und Sinn auf. Sie bestimmen zunehmend die Lebenssituation behinderter Menschen.
  • Einstellungen zu Pränataldiagnostik – Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung befragte Schwangere. Um mehr über den Informationsstand der Schwangeren, über ihre Einstellungen zu Pränataldiagnostik (PND) und über die Bewertung der ärztlichen Beratung und Behandlung zu erfahren, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 2006 eine repräsentative Befragung Schwangerer durchgeführt
  • Statt Korsett ein stützendes Mieder? Rechtebasiertes Arbeiten im Verband. Das Projekt „Freiräume – für selbstbestimmte -Sexualität“. Der pro familia-Bundesverband hat eine Arbeitsgruppe eingerichtet, der Leitlinien für die konkrete ehren- und hauptamtliche pro familia Arbeit zu entwickeln soll. Artikel als pdf-Dokument

 

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