19. Mai 2022
Liebe Leser*innen,
gute Nachrichten sind zurzeit eher rar, deshalb freuen die Pläne der Ampel-Koalition, den §219a endlich aus dem Strafgesetzbuch zu streichen, umso mehr. Auch wenn damit noch lange nicht alle Hürden beim Zugang zu einem Schwangerschaftsabbruch beseitigt sind. Für pro familia ist es wichtig, dass die gesetzliche Regelung des Schwangerschaftsabbruchs insgesamt auf den Prüfstand kommt und eine neue außerstrafrechtliche und menschenrechtskonforme Lösung gefunden wird. Wir freuen uns auf die Einrichtung einer Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und auf eine intensive Auseinandersetzung mit der Politik zu diesem Thema.
Regine Wlassitschau
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit