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6. April 2017

 

Liebe Leserinnen und Leser,

dass US-Präsident Donald Trump kein Freund der sexuellen und reproduktiven Rechte ist, hat er durch seine Dekrete deutlich unter Beweis gestellt. Er strich die US-Finanzmittel für den UN-Bevölkerungsfonds UNFPA und rief die Global Gag Rule wieder ins Leben, die allen Organisationen, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten, sich für deren Legalisierung einsetzen oder Frauen und Mädchen zum Thema Schwangerschaftsabbruch beraten, eine US-Finanzhilfe versagt.

Zum Glück gibt es Initiativen, die Zeichen für Entscheidungsfreiheit und Gesundheit von Frauen in Entwicklungsländern setzen: Auf der internationalen Konferenz „She Decides“ am 2. März in Brüssel sagten die Teilnehmenden 181 Millionen Euro zu, um die Finanzierungslücke zu verkleinern, die durch Donald Trumps Dekret entsteht. An der Konferenz nahmen Vertreterinnen und Vertreter von Regierungen, internationalen Organisationen, privaten Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen aus mehr als 50 Ländern teil. Dass Deutschland nicht dabei war, ist sehr bedauerlich. pro familia appelliert an die deutsche Regierung, ihre Investitionen im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit deutlich zu erhöhen, um damit ein klares Signal für die Gesundheit von Frauen weltweit zu setzen.

Regine Wlassitschau
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

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