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11. Februar 2015

 

Liebe Leserinnen und Leser,

„endlich mehr Handlungsspielraum für Frauen durch die rezeptfreie Pille danach“, schrieben wir Mitte Januar in einer Pressemitteilung. Neben aller Freude darüber, dass ab Mitte März die Pille danach rezeptfrei erhältlich sein soll, drückten wir auch unsere Enttäuschung darüber aus, dass der Grund für diese Entscheidung nicht Überzeugung und Sachverstand war, sondern eine gesetzliche Vorgabe aus Brüssel.

Nun sehen wir die neuesten Ankündigungen mit Sorge, dass Frauen unter 20 Jahren die rezeptfreie Pille danach künftig selbst bezahlen müssen – oder wie bisher ein Rezept von einem Arzt oder einer Ärztin vorweisen müssen. Welchen Sinn hat es, den Zugang zur Pille danach niedrigschwelliger zu machen und dann junge Frauen auszuschließen – es sei denn, sie legen 18 Euro (für Levonorgestrel) oder sogar 35 Euro (für Ulipristalacetat) auf den Tisch? Noch haben die Verantwortlichen Zeit, sich eine neue Lösung zu überlegen. Eine Lösung, die sicherstellt, dass die rezeptfreie Pille danach für Frauen unter 20 in jedem Fall eine Kassenleistung ist.

Regine Wlassitschau
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

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