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24. Januar 2014

 

Liebe Leserinnen und Leser,

im vergangenen Jahr haben wir immer wieder von Fortschritten bei der rechtlichen Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften berichtet. Dass aber noch viel Aufklärungsarbeit nötig ist, um Vorurteile gegenüber Menschen mit anderer sexueller Orientierung abzubauen, zeigt der große Erfolg der homophoben Online-Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ zu Beginn dieses Jahres. In ihr wird dem Land Baden-Württemberg vorgeworfen, sein Bildungsplan sei „zum Aktionsfeld von LSBTTIQ-Vertretern“ (Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Transsexuellen, Intersexuellen und Queer) geworden.

pro familia Baden-Württemberg hat dagegen in ihrer Pressemitteilung klar benannt, warum der Bildungsplan 2015 so notwendig ist: „Stereotype und Vorurteile prägen die Erfahrungswelt vieler junger Menschen. Auf den Schulhöfen ist nach wie vor ‚schwul‘ das häufigste und heftigste Beleidigungswort und Angehörige von Minderheiten werden deutlich häufiger Opfer von tätlichen Angriffen (…) Die Ermöglichung der Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, mit der Vielfalt und der Selbstbestimmung gehört zum Bildungs- und Erziehungsauftrag unserer Gesellschaft“.

Regine Wlassitschau
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

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