pro familia Logo
Der pro familia newsletter wird nicht richtig angezeigt? Bitte hier online lesen.

5. Juni 2014

 

Liebe Leserinnen und Leser,

in den letzten Tagen erreichte uns eine gute Meldung: Die EU-Kommission hat die Anti-Abtreibungs-Initiative „One of us“ abgelehnt. 1,9 Millionen Unterschriften sammelte die Initiative, davon rund 74.000 in Deutschland. Sie wollte u.a. erreichen, dass die Förderungen für Organisationen oder Einrichtungen gestrichen wird, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen oder auch nur über Schwangerschaftsabbrüche informieren. Dies hätte aber das Millenniums-Entwicklungsziel, die Müttersterblichkeit bis 2015 um 75 Prozent zu senken, gefährdet, begründete die EU-Kommission ihre Entscheidung.

Global wird der Anteil an der Müttersterblichkeit durch Komplikationen bei Schwangerschaftsabbrüchen unter unsicheren Bedingungen auf 13 Prozent geschätzt. Zu den ca. 70.000 Frauen, die an den Folgen unsicherer Schwangerschaftsabbrüche jährlich sterben, kommen laut WHO Millionen Frauen, die bleibende Verletzungen davontragen. Fast alle diese Todesfälle und Verletzungen könnten verhindert werden, so die WHO, wenn Frauen Zugang zu sexueller Aufklärung, Verhütung, sicheren Schwangerschaftsabbrüchen und medizinischer Nachsorge hätten.

Regine Wlassitschau
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Keine Artikel in dieser Ansicht.

Abmelden  Anmelden