pro familia Logo
Der pro familia newsletter wird nicht richtig angezeigt? Bitte hier online lesen.

6. März 2013

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Frauen mit geringem Einkommen sollen künftig die Pille oder andere vom Arzt verschriebene Verhütungsmittel wieder kostenfrei erhalten können. Eine entsprechende Initiative haben die Jugend- und FamilienministerInnen der Länder mit Ausnahme Bayerns gestartet. Sie fordern die Bundesregierung dazu auf, dafür zu sorgen, dass „Familienplanung nicht am Einkommen scheitert“.

Damit nehmen die PolitikerInnen eine langjährige pro familia Forderung auf. Bereits seit dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz 2004 schlugen pro familia Beratungsstellen Alarm, dass immer mehr Frauen sich Verhütung nicht leisten könnten. Viele Kommunen erkannten die Notlage und richteten Verhütungsmittelfonds ein. Es darf jedoch nicht vom Wohnort abhängen, ob Verhütung bezahlt werden kann. Notwendig ist eine bundesweite Regelung, die den Zugang zu Verhütung auch mit geringem Einkommen sicherstellt.

Peggi Liebisch
Bundesgeschäftsführerin

Keine Artikel in dieser Ansicht.

Abmelden  Anmelden