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4. März 2014

 

Liebe Leserinnen und Leser,

„Es gibt eine erhebliche Diskriminierung von LGBT-Personen, was tendenziell dazu führt, dass LGBT-Personen ihre sexuelle Orientierung verbergen. Besonders in den Schulen gibt es eine hohes Maß an Homo-/Transphobie. Transsexualismus wird als ‚Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung‘ eingestuft. Viele LGBT-Personen leiden unter der Diskriminierung durch Fachpersonal aus dem Gesundheitswesen. Es bestehen erhebliche rechtliche Unterschiede zwischen anerkannten gleichgeschlechtlichen Paaren und verheirateten Paaren.“

Diese Aussagen beziehen sich auf Deutschland und sind im fünften Bericht der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) zu finden. Die Kommission berichtet zwar auch über einige positive Entwicklungen, bemängelt aber gleichzeitig fehlende Strategien auf Bundesebene und in mehreren Bundesländern, um die Toleranz gegenüber LGBT-Personen zu erhöhen.

Der Bericht erinnern nicht nur an überfällige Aufgaben von Bund und Ländern, sondern liefert Argumente gegen diejenigen, die gleich eine "Ideologie des Regenbogens" wittern, wenn - wie gerade in Baden-Württemberg - mit Bildungsplänen gegen Vorurteile und Diskriminierungen vorgegangen werden soll.

Regine Wlassitschau
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

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