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19. November 2015

 

Liebe Leserinnen und Leser,

besonders gefährdete Flüchtlinge sollen in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften besser geschützt werden, fordern viele Organisationen, darunter auch pro familia. Nun hat die grüne Bundestagsfraktion die Bundesregierung aufgefordert, die bereits seit Juni 2013 bestehenden EU-Aufnahmerichtlinien in deutsches Recht umzusetzen. Diese Richtlinien sehen unter anderem vor, dass bei der Unterbringung Asylsuchender geschlechts- und altersspezifische Aspekte berücksichtigt und geeignete Maßnahmen getroffen werden, um sexuelle Übergriffe und Belästigungen zu verhindern (Artikel 18, Punkt 3 und 4).

Die in der Aufnahmerichtlinie dargelegten Normen sind Mindestnormen, um die Lebenssituation schutzbedürftiger Menschen zu verbessern. Zu hoffen bleibt, dass darüber hinaus Gewaltschutzkonzepte in den Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften Standard werden, wie sie zum Beispiel der Paritätische Gesamtverband empfohlen hat.

Regine Wlassitschau
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

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