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24. Januar 2014



Liebe Leserinnen und Leser,

im vergangenen Jahr haben wir immer wieder von Fortschritten bei der Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften berichtet. Der große Erfolg einer homophoben Online-Petition zu Beginn dieses Jahres zeigt jedoch, dass noch viel Aufklärungsarbeit nötig sein wird, um Vorurteile gegenüber Menschen mit anderer sexueller Orientierung abzubauen.

Eben diese Aufklärungsarbeit lehnt Realschullehrer Gabriel Stängle ab. Er bemängelt in seiner Online-Petition, dass der baden-württembergische Bildungsplan 2015 „zum Aktionsfeld von LSBTTIQ-Vertretern“ (Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Transsexuellen, Intersexuellen und Queer) werde. Außerdem fehle „die ethische Reflexion der negativen Begleiterscheinungen eines LSBTTIQ-Lebensstils, wie die höhere Suizidgefährdung unter homosexuellen Jugendlichen, die erhöhte Anfälligkeit für Alkohol und Drogen, die auffällig hohe HIV-Infektionsrate bei homosexuellen Männern, die deutlich geringere Lebenserwartung homo- und bisexueller Männer, das ausgeprägte Risiko psychischer Erkrankungen bei homosexuell lebenden Frauen und Männern“.

pro familia Baden-Württemberg hat dagegen in ihrer Pressemitteilung klar benannt, warum der Bildungsplan 2015 so notwendig ist: „Stereotype und Vorurteile prägen die Erfahrungswelt vieler junger Menschen. Auf den Schulhöfen ist nach wie vor ‚schwul‘ das häufigste und heftigste Beleidigungswort und Angehörige von Minderheiten werden deutlich häufiger Opfer von tätlichen Angriffen (…) Die Ermöglichung der Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, mit der Vielfalt und der Selbstbestimmung gehört zum Bildungs- und Erziehungsauftrag unserer Gesellschaft“.


Regine Wlassitschau
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

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