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Frauen erhalten verordnete Verhütungsmittel bis zum 22. Lebensjahr kostenlos

Mit der beschlossenen Neuregelung des §219a StGB trat auch eine Änderung im Sozialgesetzbuch in Kraft. Ab sofort haben Versicherte bis zum vollendeten 22. Lebensjahr Anspruch auf Versorgung mit verschreibungspflichtigen empfängnisverhütenden Mitteln. Diese Kostenregelung gilt auch für nicht verschreibungspflichtige Notfallkontrazeptiva, wenn ein Rezept vorgelegt wird.

Die Heraufsetzung der Altersgrenze ist zwar zu begrüßen, allerdings erscheint die Grenze des 22. Lebensjahres als willkürlich. Auch Menschen, die über 22 Jahre alt sind, benötigen einen niedrigschwelligen Zugang zu Verhütung. pro familia setzt sich für den kostenlosen Zugang zu allen – auch nicht verschreibungspflichtigen – Verhütungsmitteln für alle Menschen ein.

 

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