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Bündnis Kindergrundsicherung erneuert Forderung anlässlich der aktuellen Zahlen zum hohen Armutsrisiko von Kindern

Kinder und Jugendliche sind in Deutschland weiterhin am stärksten von Armut bedroht. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Armutsgefährdungsquote, die am 29. August 2017 veröffentlicht wurden. Demnach ist mehr als jedes fünfte Kind (20,2 Prozent) von Armut bedroht – trotz der anhaltend guten Wirtschaftslage und der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Das Bündnis Kindergrundsicherung fordert eine Reform der Kinder- und Familienförderung, die allen Kindern ein Existenzminimum garantiert.

„Immer wieder wird von der guten Konjunktur und dem Aufschwung am Arbeitsmarkt gesprochen. Aber obwohl viele Eltern in Arbeit sind, leben die Kinder und damit die ganze Familie in Armut. Kinder dürfen nicht zum Armutsrisiko ihrer Eltern werden. Neben guter und existenzsichernder Erwerbsarbeit brauchen Eltern und Familien eine armutsfeste Kinder- und Familienförderung. Dafür hat der Staat Sorge zu tragen“, betont das Bündnis angesichts der veröffentlichten Zahlen. Es tritt deshalb für die Einführung einer Kindergrundsicherung in Höhe von 573 Euro für jedes Kind ein, die mit steigendem Familieneinkommen sinkt. Die Kindergrundsicherung orientiert sich daran, was Kinder tatsächlich für ein gutes Aufwachsen benötigen und verhindert so Kinderarmut nachhaltig. Im Bündnis Kindergrundsicherung fordern elf Verbände, darunter auch pro familia, und dreizehn Wissenschaftler*innen einen Paradigmenwechsel in der Familienförderung

Link zum Bündnis Kindergrundsicherung

Link zur Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes


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