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Nach der Evaluation des Gesetzes zur Vertraulichen Geburt: pro familia fordert die Abschaffung der Babyklappen

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Das Bundeskabinett hat am 12. Juli den Bericht zu den Auswirkungen des Gesetzes zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der Vertraulichen Geburt vorgelegt. Dieses Gesetz war am 1. Mai 2014 mit dem Ziel in Kraft getreten, die Angebote zur Unterstützung von Schwangeren auszubauen.

Die Maßnahmen des Gesetzes wurden im Zeitraum vom 1. Mai 2014 bis 30. September 2016 evaluiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Hilfen angenommen und Schwangere in konflikthaften Lebenslagen erreicht wurden.

In einer Pressemitteilung begrüßt pro familia, dass mit dem Gesetz zur Vertraulichen Geburt Beratungsangebote ausgebaut werden können, die Frauen in extrem konflikthaften Lebenslagen erreichen. Allerdings reichen für die konsequente Umsetzung des Beratungsauftrags unter Einhaltung der fachlichen Standards die personellen und finanziellen Ressourcen aktuell nicht aus. pro familia fordert, den Zugang zur professionellen psychosozialen Beratung mit öffentlichen Mitteln nachhaltig zu sichern. Außerdem müsse die Abschaffung der Babyklappen endlich umgesetzt werden, schließlich sei die Vertrauliche Geburt als eine rechtssichere und wirksame Alternative zu den bisher bestehenden nicht gesetzeskonformen Angeboten der anonymen Kindsabgabe konzipiert worden.

Zur Pressemitteilung

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