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Film: „Die sichere Geburt - Wozu Hebammen?“

Die Filmemacherin Carola Hauck geht in ihrem Film „Die sichere Geburt“ der Frage nach, wie ein guter Start ins Leben aussehen kann und was eine Geburt sicher macht. Die Frage ist umso drängender, da sich die Geburtshilfe in Deutschland stark verändert. Immer weniger wird der Fokus auf die persönliche Betreuung gelegt. Technische und medikamentöse Interventionen prägen inzwischen Schwangerschaft und Geburt. Die Ausrichtung auf Effizienz und Wirtschaftlichkeit verhindern die Wahrnehmung von Schwangerschaft und Geburt als einen natürlichen Prozess.

Um zu erfahren, welche Auswirkung diese Entwicklung hat, interviewte Carola Hauck über zwei Jahre Ärzte und Wissenschaftler*innen, Psychologen und Hebammen, aber auch Frauen, die über ihre Geburten erzählen, kommen zu Wort. Hauck vermittelt bisher wenig bekannte Fakten darüber, was eine physiologische sichere Geburt eigentlich ausmacht. Physiologische Vorgänge werden mit medizinisch-wissenschaftlichen Illustrationen anschaulich erläutert. In Zeichentrick-Sequenzen wird der inzwischen zu Routine gewordene Ablauf einer Klinikgeburt karikiert.

Damit will Hauck das Wissen über die physiologischen Zusammenhänge von Geburt verständlich machen und bei Laien, Müttern als auch beim Fachpersonal wieder in den Fokus setzten. Denn bereits die Kenntnis über körperliche Vorgänge vermindert die Angst und in der Folge auch viele Interventionen.

Mit einer deutschlandweiten Kino-Tournee und angeschlossenen Podiumsdiskussionen soll das Thema Geburt in das öffentliche Interesse gerückt werden. Weitere Informationen zum Film sowie die Vorführtermine sind auf der Webseite www.die-sichere-geburt.de zu finden.


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