Termine von Gruppen, Veranstaltungen & Kurse

Nicht alle Angebote finden aufgrund der derzeitigen Coronavirus-Epidemie statt. Bitte informieren Sie sich bitte vorab unter heidelberg@profamilia.de oder unter 06221 184440 und kommen Sie zu aktuellen Veranstaltungen mit Mund-Nasen-Bedeckung.

NEU !!!

#girls go gyn

Beginn: donnerstags, 16.00-18.00 Uhr,Start mehrmals im Jahr

Ort: Hauptstr.79 in Heidelberg

Angebot: Veranstaltung mit einer Frauenärztin/ Sexualpädagogin rund um den ersten Besuch bei der Frauenärztin/dem Frauenarzt für Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren.

Der Kurs erfolgt ausschließlich mit Anmeldung. Für  genauere Informationen oder eine Voranmeldung melden Sie sich bitte unter lale.weigand@profamilia.de oder unter 01708433240 (di 16-17.30 und do 13.00-14.40 Uhr).

 

 

Anleitung zur Brustselbstuntersuchung nach der MammaCare-Methode

Zur Zeit finden in der Beratungsstellen keine Gruppen-Kurse zur Erlernung der Brustselbstuntersuchung statt. Da das Interesse an dem Thema Brustgesundheit und an der Brustselbstuntersuchung weiterhin groß ist, bietet unsere Ärztin, Dr. med. Iris Wirth ab sofort Termine zur Einzeleinweisung in die MammCare® Methode in den Räumen der Beratungsstelle Heidelberg an.  Der Einzel-Kurs geht über 1 ½ Stunden und der Kostenbeitrag ist 40 €.

Leiterin: Dr.Iris Wirth, Gynäkologin
Datum: nach Vereinbarung
Ort: pro familia-Beratungsstelle
Kosten: 40,-€ (auf Antrag kostenfrei)
Anmeldung: telefonisch bei der pro familia unter 06221/184440 oder direkt bei iris.wirth@profamilia.de
Bitte mitbringen: Handtuch und ein kleines Kissen!

 

Geburtsvorbereitung für junge Schwangere und werdende Eltern bis 23 Jahren

Beginn: voraussichtlich ab Herbst 2020

Ort: pro familia Beratungsstelle Hauptstr. 79 in Heidelberg. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter 06221 184440 oder unter heidelberg@profamilia.de.

Angebot: Junge Schwangere  und werdende Eltern  erfahren in diesem Kurs Wissenswertes rund um Schwangerschaft, Geburt und erste Zeit mit Baby. Sie haben die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Der Kurs wird von einer Hebamme und einer Schwangerschaftsberaterin durchgeführt.

Für  genauere Informationen oder eine Voranmeldung melden Sie sich bitte unter heidelberg@profamilia.de oder unter 06221 184440.

 

Montagstreff für alleinerziehende Mütter

Beginn:montags, 16.00-18.00 Uhr, das Angebot ist fortlaufend. Start vrs. ab Oktober 2020, das genaue Datum wird  hier bekannt gegeben

Ort:  Plöck 2a in Heidelberg

Angebot: Treffen allein erziehender Mütter in einem offenen Rahmen mit Kinderbetreuung. Für kurze Fragen oder Hilfestellungen steht   eine ProFamilia-Beraterin zur Verfügung.

             

Frühstückstreff für Eltern mit Kindern bis 3 Jahre

Beginn:dienstags, 10.00-11.30 Uhr, das Anbgebot ist fortlaufend.

Angebot: Austausch bei gemeinsam zubereitetem Frühstück mit anschließendem Singen, Spielen und Basteln mit den Kindern.

Der Kurs läuft unter Corona-Hygiene-Regeln , bitte vorab wegen begrenzter Teilnehmer*innenzahlen anmelden!!!! Für  genauere Informationen oder eine Voranmeldung melden Sie sich bitte unter heidelberg@profamilia.de oder unter 06221 184440.

 

Mutter-Kind-Bildungskurs (MUKIB) Weststadt

Beginn:mittwochs, 14.30-16.00 Uhr, das Angebot startet erneut 2021, für nähere Infos siehe hier

Ort: im „Elterntreff“ des St. Josefs, Landhausstr. 25, Ebene 4, Heidelberg

Angebot: Kurs rund Spiel und Spaß für das Baby und den förderlichen Umgang mit dem Baby, die Entwicklung und Fragen im Alltag mit dem Kind.

Der Kurs läuft unter Corona-Hygiene-Regeln , bitte vorab wegen begrenzter Teilnehmer*innenzahlen anmelden.Für  genauere Informationen oder eine Voranmeldung melden Sie sich bitte unter heidelberg@profamilia.de oder unter 06221 184440.

 

Mutter-Kind-Bildungskurs (MUKIB) EM

Beginn: freitags, 10.00-11.30 Uhr

Ort: Jellinekplatz 11 in Heidelberg

Angebot: Austausch bei gemeinsam zubereitetem Frühstück mit anschließendem Singen, Spielen und Basteln mit den Kindern.

Der Kurs läuft unter Corona-Hygiene-Regeln , bitte vorab wegen begrenzter Teilnehmer*innenzahlen anmelden.Für  genauere Informationen oder eine Voranmeldung melden Sie sich bitte unter heidelberg@profamilia.de oder unter 06221 184440.

 

 

Mehr Informationen zu Gruppen, Veranstaltungen & Kursen finden Sie hier

 

 

Stellungnahmen/ Veröffentlichungen

Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung über jugendliche Schwangere 06/2020

„Ein Kind zu bekommen, ist nicht das Ende der Welt“

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Pressemitteilung : Landesverband Baden Württemberg pro familia

HPV und „Die Impfung gegen Krebs“

Stuttgart, 10.9.2020. Ansteckungen mit HPV (Humanes Papilloma Virus) gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Es gibt über 200 verschiedene HPV-Typen, eine Infektion kann verschiedene Erkrankungen hervorrufen, in manchen Fällen Vorstufen von Krebs auslösen. Eine Impfung gegen HPV bietet einen umfassenden Schutz vor HPV, die Impfung wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut für Mädchen und Jungen empfohlen. Der pro familia Landesverband Baden-Württemberg e.V. hat einen neuen Flyer herausgegeben, der alle wichtigen Informationen zu HPV und der Impfung enthält. Der Flyer ist in allen pro familia Beratungsstellen erhältlich und auf der Homepage des Landesverbandes hinterlegt.

Vier von fünf Menschen haben irgendwann in ihrem Leben Kontakt mit HP-Viren, die meist beim ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden. Viele Menschen merken nichts davon und das Virus verschwindet von allein wieder. Es kann aber auch verschiedene Erkrankungen auslösen, wie unangenehme genitale Feigwarzen oder aber Krebsvorstufen im Genital- und Analbereich (selten auch im Rachenraum), bei Frauen kann dies in seltenen Fällen zu Gebärmutterhalskrebs führen.

Seit 2006 ist in Deutschland eine Impfung gegen HPV möglich, die vor allem in den Praxen für Allgemeinmedizin, Kinder-und Jugendheilkunde und Gynäkologie angeboten wird. Der beste Schutz wird erzielt, wenn vor dem ersten Sex geimpft wird. Aber auch danach kann die Impfung noch einen Nutzen haben, denn selbst wenn es schon zu einer Infektion mit einem HP-Virus gekommen ist, kann die Impfung noch vor anderen HPV-Typen schützen. Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung gleichermaßen für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren. Die Impfung gilt als genauso sicher und gut verträglich wie alle anderen Standardimpfungen. Die Kosten für die Impfung in der empfohlenen Altersgruppe übernehmen die gesetzlichen und in der Regel auch die privaten Krankenkassen, ebenso die Kosten einer Nachholimpfung bis einschließlich 17 Jahren.

„Viele junge Menschen aber auch Eltern sind über HPV und die damit verbundenen Risiken nicht ausreichend informiert,“ bemerkt Dr. Marion Janke, Ärztin und Geschäftsführerin von pro familia Stuttgart.  „Insbesondere, dass die STIKO diese Impfung explizit auch für Jungen empfiehlt, ist oft nicht bekannt,“ so Janke. pro familia habe daher alle wichtigen Informationen zu HPV und der Impfung in einem neuen Flyer zusammengefasst, der in allen pro familia Beratungsstellen und auf der Homepage des Landesverbandes erhältlich ist.

Pressekontakt:

Gudrun Christ, Geschäftsführerin pro familia Baden-Württemberg, gudrun.christ[at]nospamprofamilia.de
Tel.: 0711-2599353, mobil 0170-6311280                           www.profamilie.de/baden-wuerttemberg

 

 

 

aktuelle Ausstellung

BIOGRAFIE DER KÜNSTLERIN

SAFE ABORTION DAY

Aufruf Safe Abortion Day pro familia Mannheim; pro familia Ludwigshafen; profamilia HeidelbergSchwangerschaftsabbruch ist Grundversorgung!
Bundesweiter Aktionstag zum International Safe Abortion Day am 28.September 2020

Wir solidarisieren uns mit unseren Mitstreiter*innen der Pro-Choice-Bewegung, die weltweit für reproduktive Rechte auf die Straße gehen.

Grundversorgung - Egal Wo


Schwangerschaftsabbrüche müssen flächendeckend verfügbar sein.
In vielen Teilen Deutschlands insbesondere in ländlichen Gebieten fehlen für Frauen, die einen Abbruch vornehmen lassen, Kliniken oder Arztpraxen in der Nähe. Da in den vergangenen Jahren immer weniger Ärzt*innen einen Schwangerschaftsabbruch durchführten, ist Versorgung in der BRD flächendeckend nicht mehr gesichert.
Nicht nur in Deutschland auch weltweit müssen Frauen oft große Hürden überwinden, um einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen zu können. Abtreibungsgegner*innen sind weltweit aktiv. Sie bedrängen Frauen vor Beratungsstellen und Kliniken und versuchen mit immer aggressiveren Mitteln, Frauen in ihrer Notlage ihr Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch zu verwehren.
In Polen ist ein Schwangerschaftsabbruch beispielsweise nur dann erlaubt, wenn die Schwangerschaft das Leben der Mutter oder deren Gesundheit gefährdet, wenn schwere oder unheilbare Schäden am Fötus vorliegen oder die Frau nachweislich vergewaltigt wurde. In vielen Fällen wird in Polen betroffenen Frauen aber selbst dann eine Abtreibung verweigert. Insbesondere im Falle einer Vergewaltigung ist ein eindeutiger Nachweis nicht immer möglich.
In Italien werden freie und sichere Schwangerschaftsabbrüche gesetzlich garantiert, allerdings gibt es immer weniger Gynäkolog*innen, die bereit sind, diese durchzuführen. Aus diesem Grund kommt es zu langen Wartezeiten und Frauen* befürchten, die 90-tägige Frist für einen legalen Schwangerschaftsabbruch nicht einhalten zu können. Sie reisen deshalb oft in andere Städte, Regionen oder sogar ins Ausland, um einen Abbruch durchführen zu lassen.
In der Türkei sind Schwangerschaftsabbrüche zwar bis zur 10. Schwangerschaftswoche erlaubt, allerdings benötigen Frauen dafür die Erlaubnis ihres Ehemannes. Nach der 10. Woche ist ein Abbruch nur noch aus medizinischen Gründen gestattet.
In Deutschland führt insbesondere der § 219a StGB zu Verunsicherung und zur Kriminalisierung von Ärzt*innen, wenn sie zum Schwangerschaftsabbruch informieren. Abtreibungsgegner*innen nutzen den § 219, um Ärzt*innen, die Abbrüche vornehmen, an den Pranger zu stellen. Für Frauen ist dadurch ein niedrigschwelliger Zugang zu Informationen nicht möglich. Auch die Reform des § 219 im Jahr 2019 änderte daran nichts.
Ärzt*innen, die Abtreibungen vornehmen werden immer wieder von Abtreibungsgegner*innen drangsaliert und an den Pranger werden.
Einordnung in Corona-Krise
Die Corona-Krise hat den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen massiv erschwert. Es kam mitunter zu Wartezeiten bei der Terminvergabe und viele Frauen* waren verunsichert, ob die Pflichtberatung unter den aktuellen Bedingungen überhaupt stattfinden kann. Wir brauchen eine krisenfeste und solidarische Gesundheitsversorgung für Alle - und dazu gehört der Zugang zu einem Schwangerschaftsabbruch!
Wir fordern:
 sexuelle Selbstbestimmung
 Abbruch als Teil der Ärzteausbildung
 Aufnahme des Abbruchs als Krankenkassenleistung
 Entkriminalisierung von Ärzt*innen nicht nur hinsichtlich §219a, keine Abbrüche zu machen
 eine niedrigschwellige Aufklärung über sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte
 Zugang zu passenden Verhütungsmethoden insbesondere über die Finanzierung durch Krankenkassen
 gesicherte Versorgung beim Schwangerschaftsabbruch in allen Regionen Deutschlands und der Welt
 rechtliche Verankerung von Schutzzonen vor Konfliktberatungsstelle und Arztpraxen