Seiten Pfad

Positionspapier zur Beratung von trans*, inter und/oder nicht-binären Personen

Als führender Verband zu Sexualität, Partnerschaft und Familienplanung in Deutschland setzt sich pro familia im Rahmen des Dialogforums Geschlechtliche Vielfalt für einen eigenständigen gesetzlichen Beratungsanspruch unabhängig von Lebensalter und spezifischem Anliegen für trans*-, intergeschlechtliche und/oder nicht-binäre Menschen und ihre Angehörigen in Deutschland ein.

„Wir erleben eine spürbare Zunahme von Beratungsanfragen – auch im ländlichen Raum – und erkennen einen Bedarf, für den wir uns alle qualifizierter sensibilisieren und mit regional vorhandenen communitybasierten Unterstützungsangeboten vernetzen wollen“, berichtet Katja Wollmer, Referentin für Sexuelle Bildung im pro familia Bundesverband.

Am 8. September 2021 hat das Dialogforum Geschlechtliche Vielfalt ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht. Darin wird empfohlen:

  1. die bundesgesetzliche Festschreibung des Anspruchs auf Beratung,
  2. den Auf- und Ausbau einer effizienten, tragfähig finanzierten bundesweiten Beratungs- und Unterstützungslandschaft, welche
  3. niedrigschwellig, barrierefrei, regional erreichbar oder aufsuchend sowie kostenlos eine diskriminierungsfreie Unterstützung anbietet und
  4. unter Einhaltung qualitativer Mindeststandards, die Fortbildung von Beratenden und Peer-Beratenden aus den Regel- und Community-Strukturen sicherstellt sowie
  5. die gezielte Vernetzung der unterschiedlichen Angebote der verschiedenen Träger voranbringt.

Das Positionspapier ist hier abrufbar.