Polen: Es darf kein Gesetz geben, das den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch weiter einschränkt!

Das vorgeschlagene Gesetz käme einem Roll back der reproduktiven Rechte gleich

Über 200 Menschen- und Frauenrechtsgruppen aus der ganzen Welt fordern: „Das polnische Parlament sollte auf die Stimmen von Frauen in ganz Polen hören und einen Gesetzesvorschlag ablehnen, der reproduktive Rechte untergraben würde." Das Parlament diskutiert einen Gesetzentwurf mit dem Titel „Stoppt den Schwangerschaftsabbruch“. Wird dieser verabschiedet, bedeutet das eine weitere starke Einschränkung für den legalen Zugang von Frauen zu Schwangerschaftsabbrüchen in Polen. Dies würde die Gesundheit und das Leben von Frauen gefährden und Polens Verpflichtung, die Menschenrechte einzuhalten, verletzen.

Die Menschen- und Frauenrechtsgruppen – darunter auch der pro familia Bundesverband – fordern in einem gemeinsamen Statement die polnische Regierung dazu auf, die unnachgiebigen Versuche aufzugeben, die reproduktiven Rechte von Frauen in Polen zu beschneiden. Wenn das regressive Gesetz verabschiedet wird, ist die reproduktive Gesundheit von Frauen und Mädchen in Polen in Gefahr.

Das Statement ist hier – in englischer Sprache – abrufbar.