Schnell-Einstieg
oder Online-Beratung

Vorgeburtliche Untersuchungen in der Schwangerschaft

Die neun Monate der Schwangerschaft sind eine Zeit der Hoffnung, aber auch der Ungewissheit: Sie entwickeln sich zu Eltern, der Embryo wird zum Kind und die Eltern können in ihre zukünftige Rolle hineinwachsen.
Diese Phase kann von Hochgefühlen und Vorfreude, aber auch von Ängsten und Unsicherheiten geprägt sein. Oft hoffen schwangere Menschen durch die ärztlichen Kontrolluntersuchungen mehr Sicherheit zu bekommen. Sie erwarten, dass ihnen die vorgeburtlichen Untersuchungen bestätigen, dass bei ihrem Kind alles in Ordnung ist. Das ist ein verständlicher Wunsch. Manchmal kann dabei aus dem Blick geraten, dass es das Ziel von vorgeburtlichen Untersuchungen ist, etwas „Auffälliges“ frühzeitig zu erkennen.
Auch dann, wenn Eltern alle verfügbaren Untersuchungen durchführen lassen, können sie sich nicht sicher sein, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen. Das Kind wird also nicht umso gesünder je mehr Untersuchungen durchgeführt werden.
Diese Unsicherheit ist für viele Menschen nicht einfach auszuhalten. Welchen Weg Sie finden, damit umzugehen, entscheiden Sie ganz alleine.

Beratung kann unterstützen
Egal, ob Sie Ihr Kind alleine großziehen werden oder mit Partner*in, die Erfahrung zeigt, dass Gespräche und Beratung helfen können, eine eigene Haltung zur vorgeburtlichen Diagnostik zu entwickeln.
Was die wenigsten wissen: Staatlich anerkannte Schwangerschaftsberatungsstellen wie die der pro familia und andere Träger bieten Beratung zu vorgeburtlichen Untersuchungen an.
Diese Beratung ist in der Regel kostenlos und kann zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft wahrgenommen werden.
Sie können sich dort gleich zu Beginn der Schwangerschaft beraten lassen, dann sind Sie bestens vorbereitet, wenn es im Verlauf der Schwangerschaft darum geht, die Entscheidungen für oder gegen Untersuchungen zu treffen. Sie können sich dort auch später unterstützen lassen, wen Sie z.B. auf die Ergebnisse der Untersuchungen warten. Wenn Tests ein erhöhtes Risiko ergeben oder tatsächlich eine Erkrankung bei dem Ungeborenen festgestellt worden ist.
Die Beratung bietet Ihnen über die ärztlichen Informationsgespräche hinaus einen geschützten und vertraulichen Rahmen für Ihre ganz persönliche Situation.
Sie benötigen für die Beratung in einer Beratungsstelle keine Überweisung oder Empfehlung von ihrer Ärzt*in.