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Bismarckstraße 3
46047 Oberhausen
Telefon: 0208 86 77 71
Fax: 0208 97 02 999
Email: oberhausen@profamilia.de

Urlaubsbedingt ist unsere Anmelung zu folgenden Zeiten besetzt:

Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag   von  9:00 – 13:00 Uhr

sowie Mittwochs zusätzlich                            von 14:00 – 17:00 Uhr 

Dienstags              von 11:00 - 13:00 Uhr     und 15:00 bis 18:30 Uhr  

 

 

Mit dem Auto:
Von der A 40 aus Essen kommend, Abfahrt Dümpten. Von der A 40 aus Duisburg kommend, Abfahrt Styrum.
Von der Mülheimer Straße (gegenüber der Marienkirche/St.Josefshospital) rechts in die Bismarckstraße,
Von der A 516 kommend, von der Mülheimer Straße nach der Bundesagentur für Arbeit links in die Schenkendorfstraße, dann rechts in die Arndtstraße und die 2. Straße wieder rechts in die Bismarckstraße.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Haltestelle Marienkirche - Linie 122, 185, 952, 957 Haltestelle Feuerwache Linie 122, 116 CE 90, 91, 92, 96  

150 Jahre Kriminalisierung sind genug!

Seit 150 Jahren ist der Schwangerschaftsabbruch unter § 218 im Strafgesetzbuch verankert.

Aus diesem Anlass führte unsere Beratungsstelle am 18. August eine Veranstaltung der besonderen Art in der gut besuchten „WeinLounge le Baron“ durch.

Die Oberhausener Schauspieler*innen Susanne Burkhard, Angela Noack-Zwick und Peter Waros lasen verschiedene literarische Texte - unter anderem von Brecht, Tucholsky und Irvin. Diese wurden in den historischen Kontext gestellt - zum Teil musikalisch begleitet von Volker Kamp am Kontrabass. So wurde in beeindruckender Art und Weise aufgezeigt, welche Auswirkungen die Verortung des Schwangerschaftsabbruchs im Strafgesetzbuch für viele Frauen in der Vergangenheit hatte und noch bis heute hat.

Das Publikum zeigte sich tief berührt - die Texte und ihre Darbietung waren einfach großartig!

Dr. Christine Gathmann, unsere Ärztin, führte durch den Abend und bot viele wichtige Informationen zur Geschichte des § 218 von den Anfängen 1871 bis in die heutige Zeit.

Die Veranstaltung wurde videografiert und in zwei Teilen online gestellt. 

https://youtu.be/rrccrJT9j0w    Lesung Teil 1             

 https://youtu.be/LPpLY954eLI Lesung Teil 2

Wir danken dem Gleichstellungsausschuss der Stadt Oberhausen für die großzügige Förderung dieses außergewöhnlichen Abends, der dem Publikum und unserem Team noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

 

"Hilfe suchen - Hilfe finden"

Berlin, 09.08.21. Unter dem Motto „Hilfe suchen, Hilfe finden“ startet der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Missbrauchs (UBSKM), Johannes-Wilhelm Rörig, heute das neue Hilfe-Portal www.hilfe-portal-missbrauch.deHier finden Betroffene, Angehörige und Fachkräfte einen schnellen Zugang zu Hilfe und Beratung. Auch Menschen, die sich Sorgen um ein Kind machen oder Fragen zum Thema haben, erhalten hier Unterstützung.

Johannes-Wilhelm Rörig (UBSKM): „Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche betrifft die gesamte Gesellschaft. Es gibt sie überall. Meist findet sie im sozialen Nahfeld statt, dort wo sie niemand vermuten möchte: in Familien, in der Nachbarschaft, im Sportverein oder online. Betroffene und ihr Umfeld brauchen dann schnellzugängliche und passgenaue Unterstützung. Doch der Weg in die Beratung oder Therapie ist nicht immer einfach und kann zusätzlich belasten. Das Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch unterstützt dabei, Hilfeangebote in der Region zu finden, und bietet viele Informationen für alle, die mehr zum Thema wissen möchten. Wer Hilfe sucht, muss auch Hilfe finden können. Genau das ist das Ziel des neuen Hilfe-Portals.“

 

 

 

 

28. September 2021 "Safe Abortion Day"

pro familia lädt am „Safe Abortion Day“ zur Kinoveranstaltung ein

Seit 150 Jahren ist der Schwangerschaftsabbruch unter dem § 218 im deutschen Strafgesetzbuch geregelt.  Aus diesem Anlass lädt pro familia Oberhausen am internationalen „Safe Abortion Day“ zu einer Filmvorführung mit anschließender Diskussion ein. Gezeigt wird “Gottes Werk und Teufels Beitrag”, ein Film nach der Romanvorlage von John Irving. Er selbst schrieb auch das oskarprämierte Drehbuch.

Der Film zeigt eindrücklich, wie “Gottes Werk” - das Entbinden - und die liebevolle Aufnahme und Versorgung von ungewollten “Waisenkindern” mit “Teufels Beitrag” - der Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen - verwoben ist.

In der heutigen Zeit gibt es eine brisante Entwicklung: Das Recht der Frau, eine Schwangerschaft zu beenden, ist zunehmend gefährdet. Immer weniger Ärzt*innen sind bereit, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen. Die Diffamierung und Kriminalisierung von engagierten Mediziner*innen und ein seit Jahren stagnierendes Honorar führen dazu, dass immer weniger Praxen und Kliniken bereit sind, Frauen zu ihrem Recht zu verhelfen.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei! Es gilt die 3 G-Regel. Corona bedingt ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese erfolgt per Email unter oberhausen@profamilia.de oder telefonisch in der pro familia Beratungsstelle unter Telefon 0208 86 77 71.

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich für die finanzielle Unterstützung durch den Zonta Club Oberhausen!

 

 

 

Wichtige Informationen!

 

Liebe Klienten*innen!

Auch in Zeiten der Corona-Krise finden Beratungen statt!

Um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten, sollten Sie derzeit möglichst telefonisch einen Beratungstermin vereinbaren.

 

Für eine Terminvereinbarung erreichen Sie unsere Anmeldung unter der Nummer 0208 86 77 71

 

Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 9:00 – 13:00 Uhr 

sowie Mittwoch zusätzlich in der Zeit von 14:00 - 17:00 Uhr 

Dienstag erreichen Sie uns in der Zeit von 11:00 Uhr - 13:00 Uhr und 15:00 bis 18:30 Uhr 

                                                                                                 

                                                               Die Beratungsgespräche selbst finden auch außerhalb dieser Zeiten statt!

Zu anderen Zeiten haben Sie die Möglichkeit, uns eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter zu hinterlassen. Wir rufen Sie dann schnellstmöglich zurück!

 

Bleiben Sie gesund!

Ihr profamilia Team Oberhausen

Hilfe bei Gewalt gegen Frauen

Wir sind aufgefordert zu Hause zu bleiben und sind hierdurch eingeschränkt in unserem Leben. Viele Frauen sind genau dort nicht sicher. In der aktuellen Krisensituation steigt die Gefahr für Frauen und Kinder, häusliche und sexualisierte Gewalt zu erfahren.

Zufluchtsstätten, der Notruf der Polizei und Fachberatungsstellen sind telefonisch und online erreichbar und unterstützen im Einzelfall.

Das Frauenhaus hat zusammen mit der Gleichstellungsstelle Informationen zu Anlaufstellen für Frauen, die von Gewalt betroffen sind zusammengestellt.

Unter dem Link finden Sie wichtige Adressen und Telefonnummern!